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Einkaufsmanager in der Eurozone weiter zurückhaltend




22.03.19 09:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Die Stimmungslage im Verarbeitenden Gewerbe hat sich in der Eurozone zuletzt massiv eingetrübt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

So sei der zugehörige Einkaufsmanagerindex (PMI) im Februar mit 49,3 Punkten erstmals seit Juni 2013 wieder unter die Marke von 50 Punkten gerutscht, ab der von einer Expansion des Sektors ausgegangen werde. Verantwortlich hierfür seien neben den durch den zunehmenden Protektionismus beeinträchtigten internationalen Wertschöpfungsketten auch die wachsende Unsicherheit über Zeitpunkt und Form des EU-Austritts Großbritanniens.

Das aktive geldpolitische Gegensteuern der EZB und anderer Notenbanken in den letzten Wochen dürfte aber zumindest für ein wenig mehr Optimismus sorgen. Daher würden die Analysten für die heutige Vorabschätzung mit einem Anstieg des PMI auf 49,8 Punkten im März rechnen. Auch im Dienstleistungssektor, der sich allgemein etwas robuster präsentiere, würden sie einen minimalen Anstieg des PMI um 0,1 auf 52,9 Punkte sehen. Mit einem deutlichen Anziehen der Konjunkturdynamik in der Eurozone in den kommenden Monaten wäre jedoch auf Grundlage dieser Entwicklungen kaum zu rechnen.

In einem zuletzt von geldpolitischen Entscheidungen und politischen Unsicherheiten geprägten und damit sehr volatilen Finanzmarktumfeld dürften die PMI-Daten heute nur geringe Kursreaktionen hervorrufen. (22.03.2019/ac/a/m)





 
 
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