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Kolumnist: Geldanlage-Report

Eine Frage des Timings: So kaufen Sie zum richtigen Zeitpunkt!




22.07.13 14:07
Geldanlage-Report

http://www.geldanlage-report.de


 


Lieber Geldanleger,


können Sie die Schlagworte Bernanke, FED und Quantitative Easing inzwischen auch nicht mehr hören? Wie oft wurde uns nun bereits weisgemacht, das nächste Bernanke-Statement sei richtungsweisend?


Stattdessen schüttelte sich der Markt einmal kräftig - wenn überhaupt - und ging wieder zur Tagesordnung über.


Mein Tipp: Schalten Sie ab! Ignorieren Sie Analystenempfehlungen, vergessen Sie Nachrichtensender und konzentrieren Sie sich stattdessen auf den Kursticker. „Entscheidend ist auf dem Platz“, wusste schon Alt-Bundestrainer Sepp Herberger.


Das Motto muss lauten: Keep it simple! Kaufen Sie, solange der Aufwärtstrend intakt ist. Legen Sie den Fokus auf Gewinnabsicherung und Verlustbegrenzung, wenn der Trend kippt.


Suchen Sie zur Bestimmung des Status quo einen einfachen Indikator. Mein Vorschlag: Schauen Sie, ob mehr Aktien neue 52-Wochen-Hochs oder neue 52-Wochen-Tiefs machen. Stand Freitag 18:00 Uhr machen (in DAX, TecDAX, MDAX, SDAX und S&P 500) 329 Aktien neue 52-Wochen-Hochs und nur 22 neues 52-Wochen-Tiefs.


Damit wäre das schon geklärt: Der Bulle hat aktuell klar die Oberhand. Wir suchen also nach neuen Kaufchancen. Wie lange der Bullenmarkt noch anhält? Ich bin auf Grund der inzwischen enorm hohen Bewertungsniveaus mittelfristig skeptisch (siehe Geldanlage-Report vom 23.03.2013). Aber was ich glaube ist unerheblich und letztlich müssen Sie und ich das auch nicht wissen, um an der Börse erfolgreich zu sein.


Die richtige Aktie zum richtigen Zeitpunkt


Es geht nur darum, dem Trend zu folgen. Das bedeutet natürlich nicht, dass man einfach alle Aktien kauft, die stark gestiegen sind. Das wäre töricht. Der dauerhafte Erfolg stellt sich erst dann ein, wenn ausschließlich fundamental starke Wachstumsaktien gekauft werden und zwar exakt dann, wenn die Charttechnik das Signal dazu gibt.


Fundamental stark heißt: Hohes Umsatz- und Gewinnwachstum, hohe Gewinnmargen, neue (revolutionäre) Produkte, starkes Management und eine starke Bilanz mit hohem Cashbestand und wenig Schulden, um das Risiko einer Kapitalerhöhung gering zu halten. Hinzu kommen optimalerweise ein starkes Branchenumfeld und eine konstant niedrige Zahl an ausstehenden Aktien.


Gekauft werden diese Aktien, wenn sie aus engen Seitwärtsbewegungen auf neue 52-Wochen-Hochs ausbrechen. Der Stopp zur Verlustabsicherung wird dabei direkt unter das untere Ende der Kursspanne gesetzt, innerhalb der sich die Aktie während der Konsolidierung bewegt hat.


Der Begriff „Ausbruch“ impliziert eine gewisse Dynamik beim Anstieg, gerne (aber nicht zwingend) in Begleitung positiver News.



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