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Kolumnist: Ingrid Heinritzi

Edles im Boden




22.10.18 07:32
Ingrid Heinritzi

Schließfächer können über Jahre ins Geld gehen. Pfiffige Investoren denken bei der Anlage in Edelmetalle daher auch an das Gold, das noch sicher im Boden verwahrt ist

Hat man dann mal ein Schließfach ergattert, kostet es schon mal 80 bis 100 Euro im Jahr, oft auch mehr. Immerhin ist dies auch über mehrere Jahre gesehen noch deutlich günstiger als sich einen geeigneten Tresor im eigenen Haus einbauen zu lassen. Denn von der Hausratversicherung gibt es dafür Auflagen, die Anleger beachten sollten, damit ihr Schutz bestehen bleibt. Doch auch in Bankschließfächern ist nicht alles sicher. Kommt es zum Beispiel zum Bankraub, so ist das Vermögen dort meist nur rudimentär oder bis zu 25.000 Euro versichert. Es sollte also eine höhere Summe versichert werden. Das kann wiederum ins Geld gehen.




Bei den vermeintlich sicheren Aufbewahrungsorten ist also genau darauf zu achten, was versichert ist. Manchmal hilft auch die eigene Hausratversicherung mit einem Extraschutz für Bankschließfächer. Ohnehin wird es aber meist heißen, dass die Schließfachkapazitäten ausgeschöpft seien, wenn ein Anleger sein Kleinod verwahren möchte.




Investoren, die über die Grundsicherung mit Gold in den Sektor Edelmetalle investieren wollen, können daher auch an die spekulativeren Aktien von Unternehmen mit Goldprojekten denken. Bei diesen Gesellschaften ist das Edelmetall ganz natürlich noch im Boden versteckt. Zwar können Managementfehler, geologische Gegebenheiten, politische Einflüsse und Rohstoffpreise die Aktienkurse negativ beeinflussen. Doch das Gold im Boden dürfte nicht so leicht gestohlen werden. Beispiele für Goldaktien, die für risikobereite Investoren interessant sein könnten, gibt es von Orsu Metals und Cardinal Resources.




In Afrika, im politisch stabilen und demokratischen Ghana, arbeitet Cardinal Resources an seinen Goldprojekten. Besonders das Namdini-Projekt von Cardinal Resources ist eines der vielversprechendsten Gebiete in Ghana. Die Erschließung ist für das dritte Quartal 2019 vorgesehen. Eine vorläufige Machbarkeitsstudie geht von Erzreserven von 4,76 Millionen Unzen Gold aus.




Orsu Metals besitzt in Russland, in Ostsibirien, 90 Prozent des Sergeevskoe-Goldprojekts. Die nötige Infrastruktur ist vorhanden. Die benachbarten Minen, eine ehemals produzierende und eine heute noch produzierende Mine besitzen Ressourcen von etwa 5,5 beziehungsweise 2,2 Millionen Unzen Gold. Hochgradige Gold- und Silbereinschlüsse konnte Orsu Metals bereits auf seinem Projekt ausmachen.




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