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Edelmetalle und Edelmetallaktien befinden sich auch im November in der Bodenbildung




04.12.18 16:10
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Die Edelmetalle und Edelmetallaktien befinden sich auch im November in der Bodenbildung, so die Experten von Stabilitas Fonds.

Weiterhin würden die Goldminenaktien und das physische Silber hinter dem Goldpreis zurückbleiben. Erst wenn die Goldminenaktien und das physische Silber eine relative Stärke zum Gold entwickeln würden, werde ein neuer Aufwärtstrend an den Edelmetallmärkten bestätigt.

Die steigenden Zinsen in den USA, in Italien und anderen europäischen Schwachwährungsländern mit den parallel dazu fallenden Kursen der Anleihen sowie die wachsenden Unsicherheiten an den Aktienbörsen hätten das Interesse für Edelmetalle bereits erhöht. Gleichzeitig würden die Finanzmärkte durch steigenden Preise an den Gütermärkten unter Druck gesetzt. Der in den letzten Wochen eingebrochene Ölpreis habe den aktuellen Inflationsdruck jedoch wieder vermindert.

Die Stabilitas Fonds würden im November leicht nachgeben und sich bis auf den Stabilitas Gold und Resourcen Special Situations etwas schwächer als die Vergleichsindices entwickeln. Seit dem Jahresbeginn könnten alle Fonds die Vergleichsindices deutlich schlagen. Vor allem könne der Stabilitas Gold und Resourcen Special Situations die Outperformance aus dem September verteidigen und präsentiere sich mit einem Gewinn von 19,3% derzeit als einer der besten in Deutschland zugelassenen Fonds.

Die Zinssignale aus den USA seit Dezember 2015 würden sich entgegen der Meinung vieler Experten und Analysten positiv auf die Goldpreisentwicklung auswirken. Weitere Zinserhöhungen der Zentralbanken sollten diesen Trend verfestigen. Steigende Zinsen hätten fallende Anleihekurse zur Folge. Anleihen aus Industrieländern mit negativer Verzinsung und Anleihen aus Schwellenländern würden bei steigenden Zinsen keine Käufer mehr finden und unter erheblichen Druck geraten. Da diese Anleihen durch die Zentralbanken aufgefangen werden müssten, würden auch das Geldmengenwachstum und die damit verbundene Liquidität der Märkte erhöht bleiben. Die von den Experten erwartete Flucht aus den Anleihen bei steigenden Zinsen werde wie zwischen 1977 und 1980 zu einem Boom bei den Edelmetallen und Immobilien sowie weitgehend stabilen Aktienmärkten führen. Erst sehr hohe und wieder fallende Zinsen wie nach 1980 seien eine Gefahr für die Edelmetalle.

Grundsätzlich werde erhöhtes Interesse für Edelmetalle durch schwindendes Vertrauen in das Papierkreditgeldscheinsystem ausgelöst. Immer wenn das Vertrauen der Anleger wegen der katastrophalen Politik der Zentralbanken in die Papier-"Währungen" schwinde, würden Anleger in Sachwerte wie Immobilien, Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe ausweichen. Dabei sei seit 2001 eine Rotation in der Beliebtheit der Sektoren zu beobachten. Mal stünden die Basismetalle, mal der Ölpreis, mal die Edelmetalle und mal die Aktien im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Bei Immobilien sei dagegen eher ein langfristiger Aufwärtstrend mit geringeren Schwankungen zu beobachten.

Die seit vielen Monaten vernachlässigten Edelmetallaktien würden teilweise ausgeprägte fundamentale Unterbewertungen zeigen, sodass sich derzeit gute Kaufmöglichkeiten ergeben würden. Längerfristig würden sich zu den Edelmetallmärkten nur wenige Anlagealternativen bieten. Aus fundamentaler Sicht verfüge der Markt für Minenaktien für den Zeitraum 2016 bis 2020 über ein Gewinnpotenzial, das insgesamt dem Potenzial zwischen 1977 und 1980 entspreche. Davon sei seit Anfang 2016 nur ein erster kleiner Teil ausgeschöpft worden und eine Wiederaufnahme der Hausse sei mittlerweile überfällig. (Ausgabe November 2018) (04.12.2018/ac/a/m)







 
 
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