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Kolumnist: Frank Schäffler

EZB zahlt 8,2 Millionen für externe Berater




27.10.18 08:43
Frank Schäffler

Eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler an die EZB-Bankenaufsicht hat ergeben, dass die Europäische Zentralbank (EZB) im Jahr 2016 8,2 Millionen Euro für externe Berater gezahlt hat.
Die Vorsitzende der EZB-Bankenaufsicht, Danièle Nouy, begründete den Einsatz externer Berater mit dem hohen Arbeitspensum in den Stresstests, wofür weder die EZB noch die nationalen Notenbanken die Ressourcen bereitstellen konnten. Deshalb würden externe Risiko- und Projektmanagementexperten herangezogen.

Trotzdem birgt der Einsatz von externen Beratern auch die Gefahr von Interessenskonflikten. Nach einem Bericht des Journalistenteams "Investigate Europe" hat der griechische Notenbankgouverneur Giannis Stournaras Berater des Vermögensverwalters Blackrock von den Stresstests griechischer Institute im Jahr 2015 ausgeschlossen. Grund war der Interessenkonflikt, dass Blackrock als einer der größten Aktieninvestoren auch für die Prüfung der Stresstestangaben zuständig war.

Die FAZ berichtete ausführlich über den Vorgang.
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