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Kolumnist: Frank Schäffler

EZB kauft mehr Staatsanleihen von Krisenstaaten als vorgesehen




20.09.20 08:15
Frank Schäffler

Die Europäische Zentralbank (EZB) erwirbt mehr Staatsanleihen von Krisenländern als vorgesehen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des FDP-Finanzexperten Frank Schäffler hervor. Für gewöhnlich kauft die EZB Staatsanleihen nach einem Kapitalschlüssel, der den Anteil des jeweiligen Landes an der Bevölkerung und am Bruttoinlandsprodukt der EU widerspiegelt. Bislang hat EZB aber zum Beispiel 13 Prozent mehr Anleihen Italiens gekauft, als nach dem Verteilungsschlüssel vorgesehen wäre. Darüber hinaus wurden auch mehr spanische (+11 Prozent) und französische (+10 Prozent) Anleihen erworben.




  "Die EZB betreibt monetäre Staatsfinanzierung durch die Hintertür."




„Das ist ein Dammbruch. Die EZB ignoriert die Auflagen des Bundesverfassungsgerichtes. Sie betreibt monetäre Staatsfinanzierung durch die Hintertür. Die Bundesbank muss sich dafür einsetzen, dass die Anleihekäufe eingestellt werden“, sagte Schäffler zur Antwort der Bundesregierung.
 
Der Focus berichtet unter https://bit.ly/2FLfnuL
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