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EU-Kommission stärkt Zusammenarbeit mit Albanien beim Grenzschutz




12.02.18 15:28
aktiencheck.de

Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - Die EU-Kommission will beim Grenzschutz enger mit den Westbalkanstaaten zusammenarbeiten. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung der Europäischen Kommission:

Heute (Montag) hat EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos gemeinsam mit dem albanischen Innenminister Fatmir Xhafaj den Entwurf eines ersten Abkommens zur Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Grenz- und Küstenwache und Albanien unterzeichnet. "Eine engere Zusammenarbeit zwischen Albanien und der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache wird es uns ermöglichen, schneller und flexibler auf mögliche Migrationsherausforderungen zu reagieren. Sie ist ein wichtiger Schritt nach vorne und liegt im unserer gemeinsamen Interesse", sagte Avramopoulos.

"Ich möchte den albanischen Behörden für die fruchtbaren Verhandlungen und ihr Engagement für die rasche Einigung danken. Albanien hat eine Vorreiterrolle in der Region und das Abkommen wird als Vorbild für ähnliche Vereinbarungen mit unseren Partnern in den Westbalkanstaaten dienen", so Avramopoulos weiter.

Sobald das Abkommen in Kraft tritt, kann die Europäische Grenz- und Küstenwache Albanien beim Schutz der Außengrenzen unterstützen und bei einer plötzlichen Verlagerung der Migrationsströme ihre Teams rasch auf albanisches Hoheitsgebiet entsenden. Der heute vorgelegte Entwurf ist das erste Abkommen zwischen der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache und den EU-Partnern in den westlichen Balkanstaaten.

Eine verstärkte operative Zusammenarbeit zwischen prioritären Drittländern und der Europäischen Grenz- und Küstenwache wird zu einer besseren Steuerung irregulärer Migration beitragen, die Sicherheit an den Außengrenzen der EU weiter erhöhen und die Handlungsfähigkeit der Agentur in der unmittelbaren Nachbarschaft der EU stärken.

Die Kommission verhandelt derzeit über ähnliche Abkommen mit Serbien und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien und hofft auf einen raschen Abschluss der Verhandlungen. Das Abkommen mit Albanien muss nun von den Mitgliedstaaten gebilligt werden und wird zu einem späteren Zeitpunkt förmlich unterzeichnet, sobald beide Seiten die erforderlichen rechtlichen Verfahren abgeschlossen haben. (12.02.2018/ac/a/m)







 
 
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