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EURO STOXX 50: Die Lage spitzt sich zu




08.08.18 09:42
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Die Käufer im EURO STOXX 50 Index (ISIN: EU0009658145, WKN: 965814) hatten und haben in diesem Jahr schwer zu kämpfen, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Sie seien aber, was die langfristige Ausrichtung des Index anbelange, bislang immer zur Stelle gewesen, um größeres Unheil aus technischer Sicht abzuwenden. Wenn auch knapp, habe der EURO STOXX 50 seine seit dem Jahr 2011 intakte Aufwärtstrendlinie im März wie auch im Juni 2018 verteidigt. Da im Anschluss aber keine höheren Hochs seit Oktober 2017 hätten ausgebildet werden können, sei die seither laufende Konsolidierung intakt. In den vergangenen Tagen habe der Index wiederholt den wichtigen horizontalen Support bei 3.471 Punkten gehalten. Im Dienstagshandel habe sich der Widerstand bei 3.510 Punkten per Schlusskurs aber als eine zu große Barriere für die Käufer erwiesen.

Der Index liefere ein perfektes Gesamtbild der technischen Ausgangslagen in vielen europäischen Einzelindices. So bestimme eine Seitwärtsphase die letzten Monate, innerhalb derer sich das Kursgeschehen aber zuspitze. Spätestens im Herbst dürfte die Entscheidung fallen, welche Seite, Bullen oder Bären, sich nachhaltig durchsetzen werde.

Die Short-Szenarien: Auf der Unterseite bleibe der Support um 3.470 Punkte in Verbindung mit dem letzten lokalen Zwischentief bei 3.460 Punkten maßgeblich. Dort habe der jüngste Abverkauf gestoppt. Unterschreite der EURO STOXX 50 diese Unterstützungen, liege nur mehr um 3.420 Punkte ein untergeordneter Support im Chart. Ein Bruch dieser Marke dürfte die Abwärtsbewegung verschärfen und zu Verlusten bis an den seit März maßgeblichen Aufwärtstrend bei knapp 3.380 Punkten führen. Hier hätten die Bullen die letzte Chance, größeres Unheil abzuwenden. Gelinge es nicht, eine Gegenbewegung einzuleiten, wären sogar neue Jahrestiefs unter 3.261 Punkten denkbar.

Die Long-Szenarien: Aus Sicht der Käufer gehe es kurzfristig darum, den Widerstand bei 3.510 Punkten auch auf Schlusskursbasis zu überwinden. In diesem Fall würden die Abwärtstrendlinie seit Januar und das Hoch bei 3.540 Punkten ins Visier rücken. Ein Anstieg über diese Barrieren wäre ein erster klarer Punktsieg für die Käufer und würde Potenzial auf 3.596 Punkte eröffnen. Doch erst über diesem Maihoch helle sich auch das langfristige Bild wieder auf mit dem Jahreshoch bei 3.687 Punkten als erstem Kursziel. (08.08.2018/ac/a/m)







 
 
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