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Kolumnist: Redaktion boerse-frankfurt.de

ETFs: Vieles geht raus




07.05.19 16:04
Redaktion boerse-frankfurt.de


Politische Entwicklungen im Streit um Strafzölle zwischen China und den USA verderben vielen Anlegern einmal mehr die Stimmung. Zur Disposition stehen Tracker mit deutschen, europäischen und US-Aktien. Gesucht sind japanische Unternehmen im MSCI Japan sowie MSCI EMU-ETFs. 7. Mai 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Auf die unerwartete Kehrtwende im Zollstreit zwischen China und den USA und die Verluste an den Aktienmärkten reagieren ETF-Investoren laut Händler mit Verkäufen. "Es ist viel los, auf allen Ebenen stehen seit Wochenbeginn Abgaben im Vordergrund", beschreibt Frank Mohr die ETF-Flows bei der Commerzbank. Zudem deckten sich Anleger verstärkt mit Short DAX-Produkten (WKN A0X9QV) ein. 

Die Ankündigung Donald Trumps, importierte chinesische Waren im Wert von 200 Millionen US-Dollar ab Freitag mit 25 statt wie bisher mit 10 Prozent Zöllen zu belasten setzte die internationalen Aktienbörsen unter Druck. So gab der DAX zunächst von 12.412 auf zwischenzeitlich 12.145 Punkte und damit um 2,15 Prozent nach. Mittlerweile habe sich die Aufregung wieder etwas gelegt. Medien zufolge wird eine chinesische Delegation dennoch zu Gesprächen nach Washington reisen. Offen ist demnach, ob Verhandlungsführer und Vize-Regierungschef Liu-He teilnehmen wird. 

Raus aus US-Standardwerten...


Auch Rick van Leeuwen verbucht seit Montag zumeist Verkäufe im Handel mit Indexfonds - mit zum Teil großen Orders. "Gerechnet hatten wir mit noch stärkeren Reaktionen", beschreibt der IMC-Händler. Neben DAX- (WKNs 593393, ETFL01, ETF001) und Euro Stoxx 50-Werten (WKNs 593393593395, ETF001) trennten sich van Leeuwens Kunden besonders häufig von S&P 500-ETFs (WKNs A0YEDG, A1JX53). MSCI EMU-Tracker (WKN A2DR4R) landeten hingegen überwiegend in den Depots. Das Barometer enthält Aktien aus dem Euroraum und kommt seit Jahresbeginn auf ein Plus von gut 16 Prozent.

... und Aktien der Automobilindustrie


Von Rückläufen spricht der Händler hinsichtlich Automobilwerten im Stoxx Europe 600 Automobiles & Parts Index (WKN A0Q4R2). Ebenso verabschiedeten sich Anleger tendenziell von Aktien der europäischen Grundstoffe-Industrie aus. Beispielsweise würden Tracker des Stoxx Europe 600 Basic Resources Index (WKN A0F5UK) per Saldo abgestoßen. 

Anleger vertrauen auf japanische Unternehmen


Potenzial scheinen Investoren in japanischen Aktien zu vermuten. Van Leeuwen registriert überwiegend Zuflüsse für MSCI Japan-Produkte (WKNs A0DK60, A1C5E6). Mit dem Staat gehe es aufwärts. Bruttoinlandprodukt, die Zahl der Beschäftigten sowie Löhne und Preise erholten sich wieder. Der MSCI Japan kommt nach den Verlusten in 2018 seit Anfang Januar mittlerweile auf ein Plus von 7,5 Prozent. 

Bereits in der mit 45.000 ETF-Transaktionen starken, feiertagsbedingt verkürzten Vorwoche gehörten MSCI Japan-Tracker ebenso wie MSCI World- und MSCI Europe-Werte bei der Commerzbank zu den meist gehandelten Produkten auf der Kaufseite. Die hohe Anzahl an ETF-Trades deute zudem auf stetig steigendes Interesse an der Anlageklasse vonseiten Privatanlegern. 

von Iris Merker

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