Kolumnist: Feingold-Research

Dollar und Euro dominiert durch Washington statt Jamaika




22.11.17 09:23
Feingold-Research

In unserer Rubrik “Relative Stärke” finden Sie unter “DIX” die 200-Tage-Linie. Evotec ist grade im Begriff diese technisch wichtige Zone zu verteidigen. Wie es um die Aktie technisch bestellt ist, lesen Sie in der Chartanalyse der HSBC – hier.  Für Trader haben wir den Turbo-Bull TD8427, den OS-Call DD0KT5 und den sehr spekulativen Inliner HW8KOM in die Auswahl genommen. Der DAX setzt sich kurzfristig, wie von uns erwartet, über 13.000 Punkte ab und nimmt Kurs auf das Rekordhoch, wenn auch noch über 300 Punkte fehlen. Denn Mario Draghi ist derzeit wichtiger als Angela Merkel -  eine ausführliche Einschätzung zu unseren Depots und Produkten finden Sie hier. Zudem lohnt sich ein Blick auf unseren Blog bitcoin-krypto.de

Um 18:00 Uhr gibt’s am Dienstag unsere letzte Ausgabe Titel, Tore Trading – Hier gehts zur Anmeldung…


Ergänzend stellen wir die Einschätzung der Commerzbank-Experten zur Euro und US-Dollar vor. Euro-Bullen greifen zum CY4W46, in unserem Depot findet sich der Inliner-Favorit DM7P3C.


“EUR: Große Auswirkungen auf die Wirtschaft wird die Hängepartie in der deutschen Politik nicht haben. Aber sie drückt aufs Gemüt der Marktteilnehmer. Nach dem Schock von Montagnacht konnte sich der Euro gestern im europäischen Handel zwar schnell wieder erholen, aber New York sieht die Entwicklung doch etwas skeptisch, so dass EUR-USD seit gestern Abend wieder im Bereich von 1,1740 handelt. Unsicherheit mögen Märkte eben nicht. Heute wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit FDP-Chef Christian Lindner und morgen mit SPD-Chef Martin Schulz sprechen, um doch noch eine Regierungsbildung zu ermöglichen. Gelingt dies nicht, bleibt neben Neuwahlen noch die Möglichkeit einer Minderheitsregierung.


Über die Ängste vor politischer und wirtschaftlicher Instabilität durch eine Minderheitsregierung können die Schweden nur lachen – sie kennen fast nichts Anderes. Aber der Markt wünscht sich natürlich in der größten Volkswirtschaft Europas eine stabile Mehrheitsregierung mit Planungssicherheit. Solange die Hängepartie in Berlin anhält, wird der Markt den Euro daher wohl erst einmal meiden.


Zumal EZB Präsident Mario Draghi bei seinem Erscheinen vor dem Europäischen Parlament gestern keine neuen Erkenntnisse und damit keine neuen Impulse von Seiten der Geldpolitik für den Euro liefern konnte. Er bleibt dabei: die Zinsen werden noch sehr lange sehr niedrig sein. Insofern werden in der nahen Zukunft erst einmal alle Augen auf die deutsche Politik gerichtet bleiben. Und das heißt eben – gute Wirtschaft hin oder her – leicht gedrückte Stimmung im Euro.


USD: Noch ein weiteres Thema wird uns in den kommenden Monaten beschäftigen: die Neubesetzung der Posten im Board of Governors der Fed. Noch-Chair Janet Yellen hat klar gemacht, dass sie aus dem Board ausscheiden wird, wenn ihr Nachfolger Jerome Powell im Februar als neuer Chair vereidigt wird. Damit werden dann im Februar 4 von 7 Plätzen im Board frei sein, die US Präsident Donald Trump neu besetzen kann.


Je nach Ausrichtung der Neuzugänge könnte der Dollar auf- oder abwerten, wenn der Markt auf eine mehr oder weniger restriktive Fed spekuliert. Sollte John Taylor beispielsweise als Vize doch noch ins Board einziehen, würde der Markt wohl wieder mittel- bis langfristig stärker steigende Zinsen einpreisen und der Dollar entsprechend steigen.”


Quelle: Commerzbank, eigene Recherche



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