Erweiterte Funktionen


Dialog Semiconductor erholt sich nach M&A-Nachrichten - RWE erhält Zuschlag bei Offshore-Auktion in Großbritannien




08.02.21 14:35
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Aktienmärkte werden am Montag höher gehandelt, nachdem sie während der asiatischen Sitzung solide Gewinne erzielt hatten, so die Experten von XTB.

Ein großer Teil der Aufwärtsbewegung sei jedoch bereits wieder abgegeben worden. Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) habe den heutigen Kassahandel in der Nähe der Marke von 14.150 Punkten gestartet, habe sich seitdem aber unter 14.100 Punkte bewegt. Dialog Semiconductor (ISIN: GB0059822006, WKN: 927200, Ticker-Symbol: DLG) habe heute nach den M&A-Nachrichten große Bewegungen erlebt.

Der DE30 erholte sich während der asiatischen Sitzung und erreichte ein Allzeithoch bei 14.180 Punkten. Die Gewinne wurden jedoch mit der europäischen Handelseröffnung zunichte gemacht und der Pullback beschleunigte sich nach der Eröffnung der Sitzung. Der Index brach unter die Aufwärtstrendlinie und testete die untere Grenze der 1:1-Marktgeometrie bei 14.050 Punkten. Da es den Bären nicht gelang, unter diese Hürde zu brechen, bleibt das Bullen-Szenario vorerst intakt. Sollte es dem Index jedoch nicht gelingen, sich oberhalb der Trendlinie im Bereich von 14.100 Punkten zu erholen, sollten Händler auf der Hut sein, da die Verkäufer erneut versuchen könnten, unter die 14.050-Punkte-Marke zu brechen. Ein Bruch unter diese Marke würde den Weg für einen größeren Pullback ebnen, wobei die Unterstützungen bei 14.015 und 13.900 Punkten die ersten Ziele wären.

Unternehmensnachrichten:

Dialog Semiconductor erhole sich heute nach den M&A-Nachrichten. Renesas Electronics aus Japan habe bestätigt, dass man in Gesprächen mit Dialog Semiconductor über eine mögliche Übernahme sei. Die Unternehmen würden über eine Übernahme zum Preis von 67,50 Euro pro Aktie sprechen, was einem Aufschlag von 21% gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag entspreche. Der Deal bewerte Dialog Semiconductor mit rund 6 Mrd. Dollar. Renesas Electronics müsse seine Kaufabsicht bis zum 7. März 2021 offenlegen.

Die Deutsche Bank (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) sei zusammen mit Citigroup (ISIN: US1729674242, WKN: A1H92V, Ticker-Symbol: TRVC, NYSE-Symbol: C), ING (ISIN: NL0011821202, WKN: A2ANV3, Ticker-Symbol Deutschland: INN1, Amsterdam-Ticker-Symbol: INGA) und ANZ (ISIN: AU000000ANZ3, WKN: 864144, Ticker-Symbol: ANB) von der taiwanesischen Zentralbank bestraft worden, weil sie Getreidefirmen bei Währungsspekulationen geholfen habe. Als Ergebnis sei der Deutschen Bank der Handel mit lieferbaren und nicht lieferbaren Termingeschäften in Taiwan-Dollar (TWD) untersagt wordeb und sie sei für zwei Jahre vom Handel mit FX-Derivaten suspendiert worden.

RWE (ISIN: DE0007037129, WKN: 703712, Ticker-Symbol: RWE, Nasdaq OTC-Symbol: RWNFF) habe den Zuschlag bei einer großen britischen Offshore-Auktion erhalten. RWE sei bevorzugter Bieter in der Auktion für zwei Windparkstandorte mit einer potenziellen Kapazität von 3 GW gewesen. (08.02.2021/ac/a/m)






 
 
Aktien des Tages
  

Jetzt für den kostenfreien Newsletter "Aktien des Tages" anmelden und keinen Artikel unseres exklusiven Labels AC Research mehr verpassen.

Das Abonnement kann jederzeit wieder beendet werden.



Aktien des Tages
  

Jetzt für den kostenfreien Newsletter "Aktien des Tages" anmelden und keinen Artikel unseres exklusiven Labels AC Research mehr verpassen.

Das Abonnement kann jederzeit wieder beendet werden.

RSS Feeds




Bitte warten...