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Devisenkurse der Schwellenländer: Gleichlauf verstärkt systematisches Risiko




06.04.17 10:06
IKB Deutsche Industriebank

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Die Devisenkurse wichtiger Schwellenländer wie Brasilien, Indien, Russland, Südafrika und der Türkei divergieren deutlich weniger als vor der Finanzkrise, so die Analysten der IKB Deutsche Industriebank AG.

Eine Ursache sei das größere Risikobewusstsein der globalen Märkte. Steige die generelle Risikoaversion bzw. würden die Rohstoffpreise sinken, so habe dies eine deutlich höhere Bedeutung für die Devisenkurse der Schwellenländer insgesamt als dies vor der Finanzkrise der Fall gewesen sei. Andere individuelle Treiber der Devisenkurse hätten hingegen in den Schwellenländern an Bedeutung verloren.

Das führe zu einem erhöhten systematischen Gleichlauf der Währungen und damit zu einer größeren Risikoanfälligkeit der Schwellenländer insgesamt. So biete ein Portfolio von Schwellenländerwährungen seit der Finanzkrise deutlich weniger Diversifikationsmöglichkeiten. (06.04.2017/ac/a/m)





 
 
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