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Deutscher Aktienmarkt mit leichten Kursverlusten




11.10.21 10:05
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Nach einem Auf und Ab in engen Grenzen sind die Indices am deutschen Aktienmarkt mit leichten Kursverlusten aus dem Handel gegangen, so die Analysten der Nord LB.

Der US-Arbeitsmarktbericht sei uneinheitlich ausgefallen und habe daher auf die Kursfindung kaum Einfluss gehabt. Den zweiten Tag in Folge seien Werte aus dem Automobilsektor gesucht gewesen (Conti (ISIN DE0005439004/ WKN 543900) +3,23%, Daimler (ISIN DE0007100000/ WKN 710000) +2,59%). Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) und der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) seien jeweils um -0,29% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um -0,87% gesunken.

Die uneinheitlich ausgefallenen amerikanischen Jobdaten hätten die US-Aktienmärkte nur wenig beeinflusst. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um -0,03%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um -0,19% und der Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um -0,51% gefallen.

Der japanische Aktienmarkt starte fest in die neue Woche. Der Nikkei-225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) gewinne 1,46% auf 28.458 Punkte hinzu.

Der Wohnungskonzern Vonovia (ISIN DE000A1ML7J1/ WKN A1ML7J) prüfe einen Einstieg beim kleineren Konkurrenten Adler Group (ISIN LU1250154413/ WKN A14U78). Vonovia habe bestätigt, sich eine Kaufoption für rund 13% an der Adler Group von deren Großaktionär Aggregate Holdings gesichert zu haben. Vonovia könnte demnach die Hälfte des Aktienpakets von Aggregate in den nächsten 18 Monaten zu einem Preis von 14 EUR je Anteilsschein kaufen, was einem Gesamtpreis von knapp 220 Mio. EUR entsprechen würde. Im Gegenzug habe Vonovia dem Adler-Großaktionär einen Kredit in einem niedrigen dreistelligen Millionenvolumen "zu üblichen Konditionen" gewährt.

Das Tauziehen um die Übernahme des Online-Tierbedarfshändlers zooplus (ISIN DE0005111702/ WKN 511170) gehe weiter: Der Finanzinvestor Hellman & Friedman habe sein Angebot aufgestockt und mit der schwedischen Beteiligungsfirma EQT somit gleichgezogen.

Die Öl- und Gasförderung des österreichischen Ölkonzerns OMV (ISIN AT0000743059/ WKN 874341) sei in Q3 auf 470.000 Barrel pro Tag von 490.000 Barrel im Vorquartal zurückgegangen. Allerdings habe sich im Geschäft mit der Weiterverarbeitung von Rohöl zu Treibstoffen die Raffineriemarge auf 4,43 USD je Barrel verdoppelt.

Samsung (ISIN US7960542030/ WKN 923086) rechne für das abgelaufene Q3 mit einem Anstieg des operativen Gewinns um 28% auf 15,8 Bio. Won. Samsung habe erklärt, das Ergebnis sei u.a. auf die steigenden Preise für Chips und auf gute Smartphone-Verkäufe zurückzuführen. Beim Umsatz gehe der Elektronik-Riese von einem Anstieg um 9% auf einen Quartalsrekordwert von 73 Bio. Won aus.

Die vorläufige Einigung im US-Schuldenstreit habe die Anleger beruhigt und den Euro ggü. dem USD leicht steigen lassen.

Die Preise für Rohöl seien am Freitag weiter gestiegen, hätten aber ihre Tageshöchststände nicht halten können. Gold habe den sechsten Tag in Folge in der Bandbreite von 1.750 bis 1.770 USD je Feinunze gependelt. (11.10.2021/ac/a/m)






 
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