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Deutscher Aktienmarkt: Indices uneinheitlich




22.11.21 10:30
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die Indices am deutschen Aktienmarkt sind abermals uneinheitlich aus dem Handel gegangen, so die Analysten der Nord LB.

Während DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900, -0,38%) und MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741, -0,15%) unter zu nehmenden Sorgen vor noch weitreichenderen Corona-Einschränkung gelitten hätten, hätten Technologietitel, die zu den Pandemie-Gewinnern gehören würden, davon profitieren können. Der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) sei um +0,51% geklettert.

Auch an den US-Börsen habe sich am Freitag ein uneinheitliches Bild ergeben. Während Standardtitel von den ansteigenden Corona-Infektionszahlen gebremst worden seien, sei es für Technologie-Titel bergauf gegangen. So hätten z.B. Apple-Aktien (ISIN US0378331005/ WKN 865985) um 1,72% angezogen.

Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um -0,75% und der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um -0,14% gefallen. Der Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) sei um +0,40% gestiegen.

Der Nikkei-225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) starte mit 29.774 (+0,09%) in die neue Woche.

Applied Materials (ISIN US0382221051/ WKN 865177) habe den Umsatz im abgelaufenen Quartal zwar um 31% auf 6,12 Mrd. USD steigern können, sei damit aber unter den Erwartungen geblieben. Vor allem die Probleme bei den Lieferketten hätten die Geschäfte bei dem US-Chip-Zulieferer gedämpft. Für das laufende Quartal habe der Konzern Erlöse von 6,16 Mrd. USD (plus/minus 250 Mio. USD) vorausgesagt; auch hier seien die Analysten von einem deutlich höheren Wert ausgegangen.

Die britische Baumarktkette Kingfisher (ISIN GB0033195214/ WKN 812861) habe in Q3 nach vorläufigen Zahlen beim Umsatz einen kleinen Rückgang hinnehmen müssen. Die Erlöse seien um 2,4% auf 3,246 Mrd. GBP gesunken. In das laufende vierte Quartal sei der Konzern nach eigenen Angaben gut gestartet. Für das Gesamtjahr erwarte Kingfisher ein bereinigtes Ergebnis vor Steuern am oberen Ende der bisherigen Spanne von 910 bis 950 Mio. GBP.

Die Erholung beim Euro habe gerade einmal einen Tag gehalten. Am Freitag sei es -angesichts immer neuer Corona-Einschränkungen in europäischen Ländern - wieder bergab gegangen.

Die sich aktuell verschärfende Corona-Situation mache auch vor den Ölpreisen nicht halt, lasse aber die Laune der Autofahrer an den Tankstellen steigen. Seit nunmehr acht Tagen bewege sich Gold in einer engen Spanne seitwärts. (22.11.2021/ac/a/m)






 
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