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Deutscher Aktienmarkt: Bewegter Wochenstart




23.11.21 10:00
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Der deutsche Aktienmarkt zeigte einen bewegten Wochenstart, so die Analysten der Nord LB.

Zunächst freundlich beginnend, seien die Indices in negatives Terrain gesunken, bevor eine freundlich startende Wall Street die Kurse wieder nach oben geschoben habe. Zwischenzeitliche Gewinne hätten mit Blick auf anziehende Corona-Infektionen jedoch nicht gehalten werden können. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um -0,27% und der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um -0,69% gefallen.

Das Motto der Wall Street gestern: Wie gewonnen, so zerronnen. Besonders stark sei der Technologiesektor unter Druck geraten.

Der Immobilienkonzern Vonovia (ISIN DE000A1ML7J1/ WKN A1ML7J) habe eine Kapitalerhöhung über rund 8 Mrd. EUR angekündigt und wolle damit Teile der Kaufsumme von Deutsche Wohnen finanzieren. Die neuen Papiere sollten den Aktionären durch ein mittelbares Bezugsrecht von 20:7 und zu einem Bezugspreis von 40 EUR je Aktie angeboten werden. Vonovia habe sich im Oktober eine Mehrheit von 86,7% an der Deutsche Wohnen gesichert und dafür rund 17 Mrd. EUR ausgegeben. Die Zeichnungsfrist solle voraussichtlich am 24. November beginnen und am 7. Dezember enden.

Die TUI (ISIN DE000TUAG000/ WKN TUAG00) erwarte 2022, nach den Worten von Deutschlandchef Baumert, eine Erholung des Geschäfts fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. "Wir werden einen Reisesommer erleben, in dem Normalität einkehrt", so der Manager weiter. Die Buchungen zögen weiter an. Für die Branche wichtige Ziele wie die Balearen, Griechenland und die Türkei zeigten derzeit die höchsten Vorausbuchungen, habe es geheißen.

Der US-Finanzinvestor KKR (ISIN US48251W1045/ WKN A2LQV6) wolle Telecom Italia (ISIN IT0003497168/ WKN 120470) für rund 10,8 Mrd. EUR übernehmen. Wie TIM mitgeteilt habe, habe KKR eine unverbindliche Offerte von 0,505 EUR je Aktie vorgelegt. Das entspreche einem Aufschlag von knapp 46% auf den Schlusskurs der Stamm-Aktien vom Freitag. KKR erwäge, die TIM anschließend von der Börse zu nehmen. Einer Übernahme müsste auch der italienische Staat zustimmen, der über eine "goldene Aktie" ein Veto-Recht habe. Die TIM habe offen gelassen, wie sie zu dem Vorstoß stehe. Aus dem Umfeld des Großaktionärs Vivendi habe es geheißen, die KKR-Offerte spiegele nicht den Wert der TIM wider.

Der Euro habe etwas nachgegeben. Er werde bereits seit längerer Zeit durch die US-Geldpolitik unter Druck gesetzt.

Die Ölpreise hätten sich zum Wochenstart zunächst auf dem Rückzug befunden. Neben der Spekulation auf eine Teilfreigabe nationaler Ölreserven habe auch die zunehmend angespanntere Corona-Situation belastet, insbesondere in Europa. Im Laufe des Handels sei jedoch das Vorzeichen gewechselt, aus Minus sei Plus geworden. Gold-Anlegern verderbe offenbar nun doch der anhaltend hohe USD die Laune. Der Preis des gelben Metalls habe nachgegeben. (23.11.2021/ac/a/m)







 
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