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Kolumnist: Stock-World Redaktion

Deutsche sparen sich arm, Briten trotz geringerem Einkommen mit 176 Prozent größerem Vermögen




18.02.20 13:00
Stock-World Redaktion

  • Haushaltsnettoeinkommen in Deutschland 17 Prozent höher als in Großbritannien
  • Briten mit 176 Prozent größerem Vermögen als Deutsche
  • Deutschland bei Vermögen pro Kopf auf Rang 33 weit abgeschlagen
  • Durchschnittliche Rendite der Deutschen bei Geldanlage mit 4,9 Prozent äußerst gering (UK 10,2 Prozent)

Reiches Deutschland, armes Deutschland: trotz guten Einkommen gelingt es den Deutschen nicht, sich ein Vermögen aufzubauen, wie aus einer Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht. In der Schweiz ist das durchschnittliche Vermögen rund 545 Prozent größer, doch auch in Ländern wie Irland, Italien und Österreich besitzen die Bürger mehr als doppelt so viel, wie die Deutschen. Die Auswertung zeigt, dass hierfür unter anderem die Risikoaversionen sowie die schlechte Auswahl bei Auslandsinvestitionen verantwortlich sind.


Deutsche investieren verhältnismäßig selten in als riskant wahrgenommene Assets wie Aktien oder Kryptowährungen. Knapp jeder zehnte hält Wertpapiere, allerdings erzielen diese bei Auslandsinvestitionen deutlich geringere Renditen, als Bürger anderer Staaten. Konkret: die durchschnittliche Rendite der Deutschen bei Auslandsinvestitionen beträgt 4,9 Prozent, die beste Performance wird mit 10,6 Prozent von US-Amerikanern erzielt. Nur die Finnen erzielen noch schlechtere Renditen, als Anleger in der Bundesrepublik Deutschland.


Berechnungen von Kryptoszene.de führen vor Augen, wie massiv die Auswirkungen bereits nach wenigen Jahrzehnten sind: Deutsche, die im Jahr 1975 10.000 US-Dollar investierten, könnten bei der durchschnittlich in der Bundesrepublik erzielten Rendite inzwischen auf ein stattliches Vermögen von rund 86.000 Dollar blicken. Bei einer Rendite von 10,2 Prozent (Durchschnitt Großbritannien) wäre das Vermögen allerdings bereits auf 871.168 US-Dollar angewachsen. Noch größer wäre die Kluft im Falle der durchschnittlichen Rendite der US-Amerikaner: aus 10.000 Dollar wäre ein Vermögen in Höhe von 931.066 Dollar entstanden.


„Viele Faktoren führen dazu, dass die deutschen Vermögen einem internationalen Vergleich nicht standhalten können“, so Kryptoszene Analyst Raphael Lulay, „insgesamt wird deutlich, dass es in Deutschland einen Hang zum Sparbuch gibt, und dass die Bevölkerung aus Angst vor Verlusten das erwirtschaftete Einkommen schlichtweg nicht anlegt. Zudem wird die Entwicklung durch die Skepsis gegenüber neuen Assets und einer geringen Quote an Eigentumsbesitzern verschärft“.


 


Hier geht es zum ausführlichen Beitrag mit weiteren interessanten Informationen und anschaulichen Infografiken:


https://kryptoszene.de/deutsche-sparen-sich-arm-briten-mit-176-prozent-groesserem-vermoegen-trotz-geringerem-einkommen/


 

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Der Autor stellt hier lediglich Informationen zur Verfügung, es erfolgt keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögensanlagen. Anlagegeschäfte beinhalten Risiken, so dass die Konsultierung professioneller Anlagenberater empfohlen wird. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ein Engagement in Aktien (auch Hot Stocks oder Penny Stocks), Zertifikate, Fonds oder Optionsscheine zum Teil mit erheblichen Risiko verbunden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.





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