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Deutsche Wohnen erfüllt Erwartungen - Salzgitter mit roten Q3-Zahlen




13.11.20 13:24
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Märkte eröffneten am Freitag tiefer, konnten sich aber in den ersten Stunden des Kassahandels erholen, so die Experten von XTB.

Für heute seien keine wichtigen Wirtschaftsberichte geplant, sodass der Handel möglicherweise von den Schlagzeilen dominiert werde. Die Umfragedaten der University of Michigan für November könnten um 16:00 Uhr für etwas zusätzliche Volatilität sorgen, aber die Märkte würden erwarten, dass der Wert im Vergleich zum Vormonat mehr oder weniger unverändert bleibe.

Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) habe den heutigen Handel tiefer eröffnet, habe aber in den ersten zwei Stunden des Kassahandels über den gestrigen Schlusskurs klettern können. Der deutsche Leitindex sehe sich dem Widerstand an der 50-Stunden-Linie gegenüber. Man solle beachten, dass dieser gleitende Durchschnitt den Index während der dieswöchigen Rallye zweimal unterstützt habe und ein Durchbruch darüber könnte darauf hindeuten, dass ein Angriff auf das jüngste Hoch bei etwa 13.250 Punkten bevorstehe. Das Tief von heute Nacht bei 12.950 Punkten könnte als erste kurzfristige Unterstützung angesehen werden, die wir im Falle eines Rückzugs beobachten sollten. Eine wichtigere Unterstützung finde sich im Bereich von 12.800 Punkten, wo das Fibonacci-Retracement von 23,6% des Rückgangs der jüngsten Aufwärtsbewegung und die untere Grenze der Overbalance-Struktur zu finden seien.

Unternehmensnachrichten

Die Deutsche Wohnen SE (ISIN: DE000A0HN5C6, WKN: A0HN5C, Ticker-Symbol: DWNI, Nasdaq OTC-Symbol: DWHHF) habe heute die Ergebnisse für die ersten neun Monate des Jahres bekannt gegeben. Das Unternehmen habe die Erwartungen mit einem Gewinn pro Aktie von 1,21 Euro (Vorwert: 1,20 Euro) erfüllt. Der Nettovermögenswert pro Aktie sei im Jahresvergleich um rund 1,9% auf 47,89 Euro gestiegen. Die Wohnungsgesellschaft gehe nach eigenen Angaben weiterhin davon aus, dass die operativen Mittel für das Gesamtjahr mit 540 Millionen Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen würden. Das Unternehmen rechne auch in diesem Jahr mit Bewertungsgewinnen von rund 6%.

Salzgitter (ISIN: DE0006202005, WKN: 620200, Ticker-Symbol: SZG, NASDAQ Ticker-Symbol: SZGPF) habe im 3. Quartal 2020 einen Nettoverlust von 98,3 Millionen Euro verzeichnet, eine Verbesserung gegenüber dem Verlust von 126,2 Millionen Euro im 3. Quartal 2019. Auch der EBIT-Verlust sei mit 84,7 Millionen Euro etwas geringer gewesen als der Verlust von 87,6 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz sei von 2,11 Milliarden Euro im 3. Quartal 2019 auf 1,63 Milliarden Euro im 3. Quartal 2020 gefallen. Das Unternehmen erwarte, dass der Vorsteuerverlust für das Gesamtjahr in etwa auf dem Niveau des Vorjahresverlustes von 253,3 Millionen Euro liege. (13.11.2020/ac/a/m)






 
 
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