Deutsche Premium-Hersteller können im Januar auf dem US-Markt klar punkten


01.02.12 21:52
aktiencheck.de EXKLUSIV

Stuttgart (aktiencheck.de AG) - Die deutschen Premium-Hersteller konnten im Januar ihren US-Automobilabsatz zum Teil kräftig ausweiten. Die Automobilhersteller gaben am Mittwoch die entsprechenden Statistiken bekannt.

Der Automobilkonzern Daimler AG (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) hat den US-Absatz im Januar 2012 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 25,8 Prozent auf 21.726 Fahrzeuge gesteigert. Bei der Kernmarke Mercedes-Benz ergab sich im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ein Anstieg um 23,8 Prozent auf 20.306 Fahrzeuge. Der Absatz des Sprinters stieg von 875 Einheiten auf nun 924 Einheiten. Beim smart wurde der Absatz mit 496 Einheiten angegeben.

Der Münchner Wettbewerber Bayerische Motoren Werke AG (BMW) (ISIN DE0005190003 / WKN 519000) hat im Januar 2012 einen merklichen Absatzanstieg in den USA verbucht. So wurden im Berichtszeitraum 19.739 Fahrzeuge verkauft und damit 5,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Januar 2011 hatte BMW lediglich 18.656 Fahrzeuge abgesetzt. Während der Absatz bei der Kernmarke BMW um 3,1 Prozent auf 16.405 Fahrzeuge zulegte, wurden vom Mini mit 3.334 Modellen 21,2 Prozent mehr verkauft als im Vorjahreszeitraum.

Die AUDI AG (ISIN DE0006757008 / WKN 675700), eine Tochtergesellschaft des Automobilkonzerns Volkswagen AG (ISIN DE0007664039 / WKN 766403), hat im Januar 2012 den Absatz in den USA kräftig gesteigert. So wurden im Berichtsmonat 9.354 Fahrzeuge abgesetzt, was einem Plus von 19,7 Prozent entspricht. Im Januar 2011 hatte Audi USA lediglich 7.812 Fahrzeuge abgesetzt.

Der Sportwagenhersteller Porsche Automobil Holding SE (ISIN DE000PAH0038 / WKN PAH003) hat im Monat Januar insgesamt 2.550 Fahrzeuge in den USA abgesetzt. Damit lag das Absatzvolumen um 6 Prozent über dem Vorjahreswert von 2.400 Einheiten. Für den Anstieg im Januar war vor allem der 911er verantwortlich, von dem 681 Fahrzeuge verkauft wurden, nach 436 Einheiten im Januar 2011.

Die Daimler-Aktie schloss im Xetra-Handel bei 43,85 Euro (+3,80 Prozent). Die BMW-Aktie ging im Xetra-Handel bei 67,99 Euro (+3,98 Prozent) aus dem Handel. Die Aktie von Volkswagen schloss im Xetra-Handel bei 138,65 Euro (+2,44 Prozent). Die Aktie von Porsche schloss im Xetra-Handel bei 48,49 Euro (+3,46 Prozent). (01.02.2012/ac/e/a)





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