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Deutsche Industrieproduktion überrascht mit Rückgang um 1,1% gg. Vm. im Juli




10.09.18 09:35
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Die deutsche Industrieproduktion erwischte keinen guten Start in das 3. Quartal und verzeichnete einen überraschenden Rückgang um 1,1% gg. Vm. im Juli (Konsens: +0,2% gg. Vm.), nachdem es schon im Vormonat zu einer Kontraktion gekommen war (-0,7%), so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Das Bundeswirtschaftsministerium habe auf eine Belastung der Produktion durch temporäre Engpässe bei den Zulassungen von Pkw durch neue Kraftstoffverbrauchsmessungen (Fahrzyklus WLTP) hingewiesen. Insofern könnte mit Blick auf das Jahresende zu einem Aufholprozess kommen. Belastend dürften sich auf das Wachstum im 3. Quartal auch die Nettoexporte auswirken. Während die Exporte (-0,9% gg. Vm) weiter schwächeln würden, hätten die Importe kräftig zugelegt (+2,8%), sodass der Handelsbilanzüberschuss im August von 19,3 auf 15,8 Mrd. EUR und damit den tiefsten Stand seit 2013 nachgegeben habe. Insgesamt drohe damit im 3. Quartal eine niedrigere BIP-Dynamik im Vergleich zum 2. Quartal, als das BIP um 0,5% gg. Vq. zugelegt habe. (10.09.2018/ac/a/m)





 
 
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