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"Deutsche Commerz": Aufseher bezweifeln Sinnhaftigkeit eines Deals - Aktiennews




15.04.19 16:52
FONDS professionell

Wien (www.aktiencheck.de) - "Deutsche Commerz": Aufseher bezweifeln Sinnhaftigkeit eines Deals - Aktiennews

Die europäischen Regulatoren sind sehr skeptisch was die Frage angeht, ob eine Kombination der Deutschen Bank (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) mit der Commerzbank (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, Nasdaq OTC-Symbol: CRZBF) die beiden Kreditgeber auf eine sicherere Grundlage stellen würde, lassen Informanten Bloomberg wissen, so die Experten von "FONDS professionell".

Mehrere Mitglieder des Aufsichtsgremiums der EZB sollten bei den letzten Zusammenkünften die Logik einer Fusion zwischen den beiden größten deutschen Geschäftsbanken in Frage gestellt haben. Die Offiziellen w[rden befürchten, dass die Glaubwürdigkeit der EZB einen schweren Schlag erleiden würde, wenn sie einem Deal zustimmen und die fusionierte Bank später in Schwierigkeiten gerate, hätten die Informanten gesagt.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Christian Sewing, und Commerzbank-Chef Martin Zielke hätten im vergangenen Monat mit einer formellen Diskussion über eine Übernahme begonnen, nachdem ihre separaten Turnaround-Pläne die Anleger nicht hätten überzeugen können. Zwar stünden die Banken mit den Aufsichtsbehörden in Kontakt, hätten bislang jedoch noch keinen formellen Plan eingereicht, den die EZB prüfen könnte, hätten die informierten Personen berichtet. Der Widerstand gegen einen Deal habe sowohl innerhalb der Bank als auch im gesamten politischen Spektrum zugenommen.

Ob und welchem Umfang die möglichen Bankpartner für den Deal neues Kapital einsammeln müssten, hänge den Informationen zufolge von der Struktur der Vereinbarung ab. Ein anderer Offizieller habe jedoch gesagt, dass selbst wenn sie das Kapital erhöhen würden, dies nicht ausreichen würde, um die Regulierungsbehörden umzustimmen, wenn sie das Geschäftsmodell nicht für überzeugend halten würden.

EU-Bankenaufsicht wäre erstmals wirklich gefordert

Ein Deal wäre der bisher größte Test für den Aufsichtsarm der EZB, seit er vor weniger als fünf Jahren mit der Überwachung von Kreditgebern begonnen habe. Die Forderungen nach einer Konsolidierung der Banken in der Region hätten in den letzten Jahren zugenommen, da die Institute angesichts der Negativzinsen nicht mit den Konkurrenten der Wall Street mithalten könnten. Zudem mache der fragmentierte Markt grenzüberschreitende Geschäfte schwierig.

Als Aufsichtsbehörde müsse die EZB eine neutrale Haltung einnehmen und jedes von den Banken vorgeschlagene Projekt rein technisch bewerten. Sein Aufsichtsrat setze sich aus Vertretern nationaler Regulierungsbehörden sowie EZB-Offiziellen zusammen. Ihre Ansichten seien wichtig, da Bankfusionen im Allgemeinen der Zustimmung der EZB bedürften. Die zarte Skepsis der Aufsicht spiegele zum Teil die Meinungsverschiedenheit wider, ob Banken nicht länger "too big to fail" seien, so die Personen, die mit der Angelegenheit vertraut seien. Deutsche Offizielle hätten versichert, dass die nach der Finanzkrise von 2008 eingeführte Aufsicht das Problem ausreichend angehe. Ihre Kollegen in anderen Ländern würden befürchten, dass die Sicherheitsvorkehrungen in der Praxis noch nicht vollständig funktionieren würden.

Nummer vier in Europa könnte entstehen

Eine "Deutsche Commerz" wäre mit einer addierten Bilanzsumme von rund 1,8 Billionen Euro der viertgrößte Kreditgeber in Europa. Nur HSBC Holdings in Großbritannien, die französische BNP Paribas und die Credit Agricole Group wären größer.

Börsenplätze Commerzbank-Aktie:

XETRA-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
7,751 EUR +1,53% (15.04.2019, 16:33)

Tradegate-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
7,73 EUR +1,27% (15.04.2019, 16:48)

ISIN Commerzbank-Aktie:
DE000CBK1001

WKN Commerzbank-Aktie:
CBK100

Eurex Optionskürzel Commerzbank-Aktienoption:
CBK

Ticker-Symbol Commerzbank-Aktie:
CBK

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Commerzbank-Aktie:
CRZBF

Kurzprofil Commerzbank AG:

Die Commerzbank (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, Nasdaq OTC-Symbol: CRZBF) ist eine führende, international agierende Geschäftsbank mit Standorten in knapp 50 Ländern. In zwei Geschäftsbereichen - Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden - bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen, das genau auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten ist.

Die Commerzbank wickelt rund 30% des deutschen Außenhandels ab und ist Marktführer im deutschen Firmenkundengeschäft. Zudem ist die Bank aufgrund ihrer hohen Branchenkompetenz in der deutschen Wirtschaft ein führender Anbieter von Kapitalmarktprodukten. Ihre Töchter Comdirect in Deutschland und mBank in Polen sind zwei der weltweit innovativsten Onlinebanken.

Mit ungefähr 1.000 Filialen betreibt die Commerzbank eines der dichtesten Filialnetze der deutschen Privatbanken. Insgesamt betreut die Bank mehr als 18 Millionen Privat- und Unternehmerkunden sowie über 70.000 Firmenkunden, multinationale Konzerne, Finanzdienstleister und institutionelle Kunden weltweit. Im Jahr 2018 erwirtschaftete es mit rund 49.000 Mitarbeitern Bruttoerträge von 8,6 Milliarden Euro. (15.04.2019/ac/a/d)







 
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DE000CBK1001 CBK100 11,16 € 5,50 €
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Stuttgart 8,107 € -0,28%  18.04.19
Berlin 8,134 € -0,48%  18.04.19
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