Deutsche Bank verbucht deutlich höheren Gewinn in 2011
02.02.12 08:47
aktiencheck.de EXKLUSIV
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) gab am Donnerstag bekannt, dass sie im abgelaufenen Geschäftsjahr einen deutlich höheren Gewinn ausweisen konnte. Dabei wurde im klassischen Bankgeschäft ein Rekordergebnis vor Steuern erreicht, während gleichzeitig Rekorderträge erzielt wurden. Im Bereich Corporate & Investment Bank (CIB) konnte man im Gesamtjahr trotz schwieriger Marktbedingungen und branchenweit niedriger Kundenaktivitäten ein solides Ergebnis verbuchen. Im vierten Quartal zeigte sich der Gewinn indes rückläufig.
Den Angaben zufolge lag der Gewinn nach Steuern im Gesamtjahr 2011 bei 4,33 Mrd. Euro, gegenüber einem Gewinn von 2,33 Mrd. Euro im Vorjahr. 2011 lag der Ertragsteueraufwand bei 1,1 Mrd. Euro, woraus sich eine effektive Steuerquote von 20 Prozent ergab. 2010 hatten der Ertragsteueraufwand bei 1,6 Mrd. Euro und die effektive Steuerquote bei 41 Prozent gelegen. Die Steuerquote für das aktuelle Geschäftsjahr resultierte im Wesentlichen aus Änderungen bei dem Ansatz und der Bewertung latenter Steuern, einer vorteilhaften geografischen Verteilung des Konzernergebnisses und der teilweisen Steuerbefreiung des Gewinns im Zusammenhang mit der Hua Xia Bank. Im Vorjahr war die Quote von 41 Prozent durch die Belastung von 2,3 Mrd. Euro im Zusammenhang mit der Deutsche Postbank AG (ISIN DE0008001009 / WKN 800100) beeinträchtigt worden, mit der kein Steuerertrag verbunden war. Der Vorsteuergewinn betrug 5,39 Mrd. Euro (Vorjahr: 3,98 Mrd. Euro).
Das Ergebnis je Aktie (verwässert) belief sich auf 4,30 Euro, gegenüber 2,92 Euro im Jahr 2010. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern nach Zielgrößendefinition und bezogen auf das durchschnittliche Active Equity lag 2011 bei 9,8 Prozent nach 14,7 Prozent im Jahr 2010.
Die Erträge erreichten im Gesamtjahr 33,23 Mrd. Euro, was einem Anstieg um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Anstieg ist vor allem auf die 2010 erworbene Postbank sowie, in geringerem Umfang, auf Sal. Oppenheim und das von der ABN AMRO erworbene Firmenkundengeschäft in den Niederlanden zurückzuführen.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung für 2011 eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 0,75 Euro je Aktie vor.
Im vierten Quartal 2011 lag der Gewinn nach Steuern bei 186 Mio. Euro, nach 605 Mio. Euro im Schlussquartal 2010. Im Berichtsquartal wurde ein Steuerertrag von 537 Mio. Euro nach einem Ertragsteueraufwand in Höhe von 102 Mio. Euro im Vergleichsquartal des Vorjahres erfasst. Der vorgenannte Steuerertrag wurde insbesondere durch Änderungen bei dem Ansatz und der Bewertung latenter Steuern und durch eine vorteilhafte geografische Verteilung des Konzernergebnisses begünstigt. Der Ertragsteueraufwand im vierten Quartal 2010 wurde im Wesentlichen durch verbesserte Ertragsteuerpositionen in den USA begünstigt. Die Erträge beliefen sich auf 6,9 Mrd. Euro (-7 Prozent).
Vorstandsvorsitzender Dr. Josef Ackermann: "Die Deutsche Bank hat erneut bewiesen, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen ansehnliche Ergebnisse erzielen kann. Unsere klassischen Geschäftsfelder haben 2011 mit Rekordergebnissen marktbedingte Schwächen im Investmentbanking ausgeglichen. Zugleich haben wir nachhaltig Vorsorge getroffen. Kapital, Liquidität und Refinanzierungsquellen wurden deutlich gestärkt. Insgesamt verfügt die Bank damit über eine hervorragende Ausgangsbasis, den Erfolgskurs der vergangenen Jahre auch in Zukunft fortzusetzen."
Der Aktienkurs der Deutschen Bank schloss gestern bei 34,04 Euro (+5,11 Prozent). (02.02.2012/ac/e/a)
Den Angaben zufolge lag der Gewinn nach Steuern im Gesamtjahr 2011 bei 4,33 Mrd. Euro, gegenüber einem Gewinn von 2,33 Mrd. Euro im Vorjahr. 2011 lag der Ertragsteueraufwand bei 1,1 Mrd. Euro, woraus sich eine effektive Steuerquote von 20 Prozent ergab. 2010 hatten der Ertragsteueraufwand bei 1,6 Mrd. Euro und die effektive Steuerquote bei 41 Prozent gelegen. Die Steuerquote für das aktuelle Geschäftsjahr resultierte im Wesentlichen aus Änderungen bei dem Ansatz und der Bewertung latenter Steuern, einer vorteilhaften geografischen Verteilung des Konzernergebnisses und der teilweisen Steuerbefreiung des Gewinns im Zusammenhang mit der Hua Xia Bank. Im Vorjahr war die Quote von 41 Prozent durch die Belastung von 2,3 Mrd. Euro im Zusammenhang mit der Deutsche Postbank AG (ISIN DE0008001009 / WKN 800100) beeinträchtigt worden, mit der kein Steuerertrag verbunden war. Der Vorsteuergewinn betrug 5,39 Mrd. Euro (Vorjahr: 3,98 Mrd. Euro).
Das Ergebnis je Aktie (verwässert) belief sich auf 4,30 Euro, gegenüber 2,92 Euro im Jahr 2010. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern nach Zielgrößendefinition und bezogen auf das durchschnittliche Active Equity lag 2011 bei 9,8 Prozent nach 14,7 Prozent im Jahr 2010.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung für 2011 eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 0,75 Euro je Aktie vor.
Im vierten Quartal 2011 lag der Gewinn nach Steuern bei 186 Mio. Euro, nach 605 Mio. Euro im Schlussquartal 2010. Im Berichtsquartal wurde ein Steuerertrag von 537 Mio. Euro nach einem Ertragsteueraufwand in Höhe von 102 Mio. Euro im Vergleichsquartal des Vorjahres erfasst. Der vorgenannte Steuerertrag wurde insbesondere durch Änderungen bei dem Ansatz und der Bewertung latenter Steuern und durch eine vorteilhafte geografische Verteilung des Konzernergebnisses begünstigt. Der Ertragsteueraufwand im vierten Quartal 2010 wurde im Wesentlichen durch verbesserte Ertragsteuerpositionen in den USA begünstigt. Die Erträge beliefen sich auf 6,9 Mrd. Euro (-7 Prozent).
Vorstandsvorsitzender Dr. Josef Ackermann: "Die Deutsche Bank hat erneut bewiesen, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen ansehnliche Ergebnisse erzielen kann. Unsere klassischen Geschäftsfelder haben 2011 mit Rekordergebnissen marktbedingte Schwächen im Investmentbanking ausgeglichen. Zugleich haben wir nachhaltig Vorsorge getroffen. Kapital, Liquidität und Refinanzierungsquellen wurden deutlich gestärkt. Insgesamt verfügt die Bank damit über eine hervorragende Ausgangsbasis, den Erfolgskurs der vergangenen Jahre auch in Zukunft fortzusetzen."
Der Aktienkurs der Deutschen Bank schloss gestern bei 34,04 Euro (+5,11 Prozent). (02.02.2012/ac/e/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 36,47 $ | 36,50 $ | -0,03 $ | -0,09% | 25.05./21:24 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005140008 | 514000 | 61,23 $ | 28,57 $ | |
Werte im Artikel
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