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Deutsche Aktienindices in engen Grenzen uneinheitlich




13.09.21 09:08
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - In engen Grenzen uneinheitlich verabschiedeten sich die deutschen Aktienindices ins Wochenende, so die Analysten der Nord LB.

Nach einem freundlichen Start sei es, vor allem aufgrund einer schwächeren Eröffnung der Wall Street, zu Abgaben gekommen. Nach skeptischen Äußerungen durch zwei Analystenteams seien FMC (ISIN DE0005785802/ WKN 578580) um 4,81% abgesackt.

Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um -0,09% und der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um -0,08% gesunken, der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) sei um +0,21% gestiegen.

Der US-Aktienmarkt habe am Freitag die Verluste ausgeweitet. Die Sorge vor einer geldpolitischen Straffung, anhaltend steigende Corona-Neuinfektionen und anziehende Erzeugerpreise hätten die Anleger vorsichtig werden lassen. Auch größere Kursverluste bei Apple (ISIN US0378331005/ WKN 865985) (-3,3%) hätten sich negativ bemerkbar gemacht.

Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um -0,78%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um -0,77% und der Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um -0,87% gesunken.

Der japanische Aktienmarkt starte etwas leichter in die neue Handelswoche: Der Nikkei-225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) notiere aktuell bei 30.299 Punkten (-0,27%).

Der anhaltende Chipmangel habe den Absatz bei VW (ISIN DE0007664039/ WKN 766403) im August auf weltweit 616.500 Fahrzeuge gedrückt. Dies bedeute ein Minus von 22% gegenüber dem Vorjahr. Damit seien die Auslieferungen den zweiten Monat in Folge zurückgegangen. Am stärksten sei der Absatz in China geschrumpft, wo die Auslieferungen um ein Drittel zurückgegangen seien.

Toyota (ISIN JP3633400001/ WKN 853510) kürze wegen der Corona-Pandemie in Vietnam und Malaysia sein Produktionsziel um 300.000 Einheiten. Statt 9,3 Mio. erwarte der Konzern in seinem bis März laufenden GJ nur 9,0 Mio. Fahrzeuge. Als Grund habe der weltgrößte Automobilhersteller Einschränkungen in den beiden südasiatischen Ländern wegen der Bekämpfung der Pandemie genannt, die zu Produktionsausfällen in Werken geführt hätten. "Es ist eine Kombination aus dem Coronavirus und Halbleitern, aber im Moment ist es das Coronavirus, das die überwältigenden Auswirkungen hat", habe es geheißen.

Am Devisenmarkt sei es zum Wochenausklang weitgehend ruhig geblieben. Der Euro habe marginale Abschläge verzeichnet.

Am Freitag sei es für die Ölpreise aufwärts gegangen. Die Förderausfälle im Golf von Mexiko seien das Hauptthema geblieben. Seit Mitte Juni lasse sich der Goldpreis nur selten aus der Ruhe bringen. Somit sei der Preis für die Unze per Saldo über einen Zeitraum von elf Wochen nicht mehr richtig vorangekommen. (13.09.2021/ac/a/m)






 
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