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Defensive Titel gefragt - Ölpreisverfall bringt Chevron-Aktie heftig unter Druck - Airline-Aktien geben weiter nach




19.03.20 12:45
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - In einem generell schwachen Marktumfeld zählten am Mittwoch vor allem zyklische Titel zu den größten Verlierern, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Gefragt gewesen seien dagegen defensive und vom Coronavirus (aktuell) wenig betroffene Unternehmen. So hätten etwa Beiersdorf (ISIN: DE0005200000, WKN: 520000, Ticker-Symbol: BEI, Nasdaq OTC-Symbol: BDRFF) (+6,1%), Philips (ISIN: NL0000009538, WKN: 940602, Ticker-Symbol: PHI1, EN Amsterdam: PHIA, Nasdaq OTC-Symbol: PHGFF) (+6,3%) und Walgreens (ISIN: US9314271084, WKN: A12HJF, Ticker-Symbol: W8A, Nasdaq-Symbol: WBA) (+6,5%) deutliche Kursgewinne einfahren können.

Der erneute Ölpreisverfall habe einmal mehr die ohnehin schon schwer angezählten Öl- und Gasunternehmen unter Druck gebracht. Besonders stark gewesen seien davon die Aktien des US-Konzerns Chevron (ISIN: US1667641005, WKN: 852552, Ticker-Symbol: CHV, NYSE-Symbol: CVX) mit einem Abschlag von rund 22% betroffen.

Massive Kursverluste hätten auch die beiden führenden Flugzeugbauer Boeing (ISIN: US0970231058, WKN: 850471, Ticker-Symbol: BCO, NYSE-Symbol: BA) (-17,9%) und Airbus (ISIN: NL0000235190, WKN: 938914, Ticker-Symbol: AIR, Nasdaq OTC-Symbol: EADSF) (-22,2%) hinnehmen müssen. Berichten zufolge versuche Boeing von der US-Regierung mehr als USD 20 Mrd. an Hilfsgeldern für sich und Unternehmen aus seiner Produktionskette zu bekommen.

Kursrückgänge von bis zu 30% hätten auch die Fluglinien Delta Air Lines (ISIN: US2473617023, WKN: A0MQV8, Ticker-Symbol: OYC, NYSE-Symbol: DAL), United Airlines (ISIN: US9100471096, WKN: A1C6TV, Ticker-Symbol: UAL1) und American Airlines (ISIN: US02376R1023, WKN: A1W97M, Ticker-Symbol: A1G, NASDAQ-Symbol: AAL) hinnehmen müssen. Sie wollten ihrerseits Staatshilfen im Volumen von über USD 50 Mrd. beantragen.

Die Anteile der Deutschen Börse AG (ISIN: DE0005810055, WKN: 581005, Ticker-Symbol: DB1, Nasdaq OTC-Symbol: DBOEF) hätten angesichts der Angst vor einer möglichen Börsenschließung mehr als 9% an Wert verloren. Der Marktbetreiber habe entsprechende Gerüchte jedoch dementiert und betont, dass eine Handelsschließung nur zusätzliche Unsicherheit schüren würde. (19.03.2020/ac/a/m)






 
 
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