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Kolumnist: Cornelia Frey

Dax schaltet in Erholungsmodus




06.03.18 15:53
Cornelia Frey

Euwax

Anleger blenden Sorgen um Handelsstreit aus            
                   
Von Andreas Groß, Börse Stuttgart TV News Redaktion

Der Schlussspurt am Montag zeigt: Anleger fassen wieder Mut. Zwar ist die berühmte Kuh noch nicht vom Eis, doch die Chancen stehen gut, dass der Dax auf Erholungsmodus schaltet. Die Hürde 12.200 Punkte ist gefallen.

Die Vorgaben aus den USA und aus Asien sehen gut aus. So könnte sich der Montag durchaus als Trendumkehr herausstellen. Zwar droht Trump nach wie vor mit Strafzöllen. Eingeführt sind sie aber noch nicht. Möglicherweise doch wieder nur ein „Trumpeln“? Die Welt mit Horror Tweets in Aufruhr versetzen, um Druck aufzubauen? Bewegung zu bringen in die stockenden Gespräche um ein neues Freihandelsabkommen Nafta?
Anleger scheinen einen drohenden Handelskonflikt entweder auszublenden oder weniger wahrscheinlich zu halten. An den heimischen Börsen sind neue Platzkarten ausgegeben worden. Der Arbeitskreis Aktienindizes hat sich turnusmäßig festgelegt. Covestro kommt in den Dax, dafür steigt ProSieben ab in den MDax. Aroundtown und Rocket Internet kommen in den MDax, Steinhoff und Südzucker steigen dafür ab in den SDax. Neu hinzu im SDax kommen Corestate und Jost Werke – Gerry Weber und MLP fallen heraus.
Neu im TecDax sind Aumann und Isra Vision, GFT und Adva Optical werden so ersetzt.

Vonovia plant nach Gewinnsprung höhere Dividende
Der milliardenschwere Kauf den Wettbewerbers Conwert und steigende Mieteinnahmen haben Vonovia 2017 einen Gewinnsprung beschert. Vonovia steigert das operative Ergebnis um 20 Prozent auf 920,8 Millionen Euro. Die Mieteinnahmen stiegen im vergangenen Jahr um gut 8 Prozent – Der Leerstand war mit 2,5% weiter gering.
Den Ausblick für das laufende Jahr bestätigt Vonovia und peilt 2018 einen operativen Gewinn an zwischen 960 bis 980 Millionen Euro.

Evonik steigert Umsatz
Der Spezialchemiekonzern Evonik profitiert von guten Geschäften mit der Auto- und Kunststoffindustrie. Der Konzernumsatz stieg 2017 um 13 Prozent auf 14,4 Milliarden Euro.
Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 9 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro zu. Unterm Strich bleiben aber nur 717 Millionen Euro, 15 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Kosten im Zusammenhang mit Übernahmen belasten das Nettoergebnis. Die Dividende soll mit 1,15 Euro je Aktie aber stabil bleiben.

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