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Kolumnist: Cornelia Frey

Dax macht Pause




30.04.19 14:02
Cornelia Frey

Euwax

Lufthansa fliegt in die Verlustzone
 
von Andreas Groß, Börse Stuttgart TV Nachrichten

Der Dax muss erst einmal seiner guten Entwicklung Tribut zollen. Kein Rückenwind aus Übersee. Zudem müssen die Anleger eine Zahlenflut verarbeiten: Zahlen kommen von der Deutschen Börse, der Lufthansa und von Beiersdorf. Dazu berichten etliche Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe.

Der Dow Jones hatte am Montag unter seinem Tageshoch geschlossen. Die Börsen in China entwickeln sich nach enttäuschenden Konjunkturdaten uneinheitlich. Am japanischen Aktienmarkt fand wegen der sogenannten Goldenen Woche erneut kein Handel statt.
 
 
Google schwächer
Eine weitere EU-Milliardenstrafe hat den Gewinn von Google zu Jahresbeginn belastet. Unterm Strich sank der Gewinn um knapp 30 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar. Anleger machen sich außerdem Sorgen darüber, dass Google deutlich langsamer wächst. Der Umsatz steigt um 17 Prozent – deutlich unter der Erwartung. Die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit kräftigen Kursverlusten und geriet zeitweise mit knapp sieben Prozent ins Minus. Im bisherigen Jahresverlauf hat der Kurs jedoch schon um fast ein Viertel zugelegt.
 
Beiersdorf steigert Umsatz
Beiersdorf steigert den Umsatz im ersten Quartal deutlich um 7,8 auf 1,95 Milliarden Euro. Vor allem Afrika, Asien und Australien sind besonders stark gewachsen. Der Renner sind Nivea, Eucerin und La Prairie. Beiersdorf bestätigte seine Prognosen für das Gesamtjahr: Umsatzwachstum von etwa 3 bis 5 Prozent (Vorjahr: 2,5 Prozent) und eine operative Umsatzrendite von 14,5 Prozent.
 
Lufthansa fliegt in die Verlustzone
Die Lufthansa leidet unter Treibstoffkosten und niedrigen Ticketpreisen. Im ersten Quartal fällt ein deutlicher Verlust an. Daher schiebt die Lufthansa den Verkauf der Bordverpflegungs-Sparte LSG Sky Chefs an. Außerdem streicht sie die Wachstumspläne für Eurowings zusammen. Angesichts der Engpässe im europäischen Luftraum werde das Flugangebot der Billigtochter auf dem Niveau des Vorjahres verharren. Zuletzt hatte der Vorstand noch eine Steigerung um zwei Prozent im Auge gehabt.

RIB Software wächst
Der Bausoftwarehersteller RIB Software macht mit seinem rasanten Wachstum weiter. Der Umsatz klettert im ersten Quartal fast um die Hälfte. Das lag insbesondere am starken Wachstum bei Erlösen aus der Cloud: RIB Software stellt seinen Kunden zunehmend Angebote auf Plattformen im Internet bereit. Das Ergebnis (EBITDA) kletterte um ein Drittel. Netto bleiben 3,9 Millionen Euro. Umsatz- und Ergebnisprognose bestätigte das Management. Das Unternehmen investiert derzeit kräftig in sein Wachstum und will bis 2022 jährlich im Schnitt um 30 bis 60 Prozent zulegen.

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