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Kolumnist: Cornelia Frey

Dax Jahreshoch – USA und China wollen Zölle abbauen




07.11.19 16:38
Cornelia Frey

Euwax

Siemens überraschen positiv
 
von Andreas Groß, Börse Stuttgart TV Nachrichten

Zunächst sah es danach aus, als ob der Dax weiter seine Stillhaltetaktik probt. Für Bewegung sorgen aber Meldungen, wonach die Handelsstreithähne USA und China ihre gegenseitigen Strafzölle sukzessive abbauen wollen. Darüber hinaus sorgen Bilanzen für Aufmerksamkeit. Der Dax startet daraufhin freundlich und klettert auf über 13.300 Punkte.

Zwar gibt es auch Berichte, wonach sich die Unterzeichnung des Teil-Handelsabkommens zwischen den USA und China wohl bis in den Dezember verzögern. Doch die Bremswirkung dieser Meldungen war zunächst nur vorbörslich zu spüren.
Die Berichtssaison erreicht ihren wöchentlichen Höhepunkt mit Geschäftszahlen von fünf Dax-Konzernen sowie zahlreichen Berichten aus der zweiten und dritten Reihe.
 
Telekom kürzt Dividende
Die Deutsche Telekom profitiert auch im dritten Quartal von guten Geschäften in den USA. Auch das Jahresziel wird leicht angehoben. Trotzdem kappt die Telekom die Dividende und zollt so den Kosten aus der 5G Versteigerung Tribut. Statt 70 Cent soll es nur noch 60 Cent geben. Umsatz und Ergebnis steigen um 5%, angetrieben auch durch Zukäufe.
Die Fusion der US-Mobilfunktochter T-Mobile US mit dem Konkurrenten Sprint ist offenbar auf einem guten Weg.
Anleger reagieren enttäuscht auf die Dividendenmeldung, Telekom sind unter den schwächsten Werten mit 3% Minus.
 
Lufthansa bereit zur Schlichtung
Divide et impera heißt es derweil bei der Lufthansa: Die Airline versucht den Umstand auszunutzen, dass sich gleich drei Gewerkschaften darum rangeln, für das Kabinenpersonal Tarifverträge abzuschließen. Die größte Schlagkraft hat dabei die Gewerkschaft UFO – die sich aber durch interne Machtkämpfe selbst geschwächt hat. Zumindest sieht es die Lufthansa so, und verweigert bislang Tarifgespräche.
Doch mit dem heutigen Beginn des Streiks knickt die Lufthansa ein, wohl auch, weil die Flugbegleiter gleich doppelt von Gerichten Rückendeckung bekommen haben. Die Lufthansa ist jetzt zu Schlichtunggesprächen bereit. Außerdem verordnet sie der Tochter Austrian ein Sparprogramm und halbiert die Cargo Flotte.
Derweil habe die Lufthansa im wichtigen Sommerquartal nicht so schlecht wie befürchtet abgeschnitten, hieß es aus dem Markt. Am diesjährigen operativen Gewinnziel hält die Fluggesellschaft trotz des Flugbegleiter-Streiks und des Preiskampfes im Europaverkehr fest. Die Aktie ist im frühen Handel mit über 7% Plus Dax Spitzenreiter.
 
Siemens überrascht positiv
Der Technologiekonzern Siemens hat im vierten Quartal einen starken Schlussspurt hingelegt und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis nahmen deutlich zu. Siemens profitiert von guten Geschäften in seiner Digitalisierungssparte sowie der Medizintechniktochter Healthineers. Für das neue Geschäftsjahr blieb das Management wegen der wirtschaftlichen Unsicherheiten vorsichtig, insbesondere für die zyklischen Geschäfte in der Automobil- und Maschinenbaubranche.
Die Aktie legte im frühen Handel um 4% zu.
 
HeidelCement spart gegen schwache Nachfrage
Höhere Preise und ein strikter Sparkurs haben den Baustoffkonzern HeidelbergCement im dritten Quartal weiter vorangetrieben. Das hat die geringere Nachfrage kompensiert. Der Umsatz steigt um 2%, etwas weniger als erwartet. Der operative Gewinn steigt mit 12% etwas stärker als erwartet. Die Ziele für das Gesamtjahr 2019 bestätigte das Unternehmen. Die Aktie verliert knapp 1,5% und ist damit einer der schwächsten Werte im Dax.

Munich Re leidet unter Katastrophenschäden
Der Rückversicherer Munich Re hat hohe Kosten für Katastrophenschäden im dritten Quartal schultern müssen. Das gelang gut mit hohen Gewinnen aus Finanz- und Währungsgeschäften. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein Gewinn von 864 Millionen Euro und damit 75 Prozent mehr. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote lag mit 104,7 Prozent deutlich über der kritischen 100-Prozent-Marke. Insgesamt summierten sich die Großschäden bei der Munich Re in den drei Monaten auf 981 Millionen Euro, fast zwei Drittel mehr als ein Jahr zuvor. Wie bereits Mitte Oktober angekündigt, ist die Münchener Rück auf gutem Weg, das Gewinnziel von 2,5 Milliarden Euro im laufenden Jahr zu übertreffen..

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