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Daimler will Maybach-Absatz in China steigern - Deutsche Bank strebt "konservativeren Ansatz" bei bestimmten Sektoren




20.11.20 13:38
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Aktien legten am Freitag nach einem negativen Start leicht zu, so die Experten von XTB.

Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) habe um 0,2% zugelegt, andere wichtige Indices seien zwischen 0,2% und 0,7% gestiegen. Die Anleger würden weiterhin die steigenden Coronavirus-Fälle und die Nachrichten über potenzielle Impfstoffe verfolgen. Deutschland habe heute eine Rekordzahl von 23.676 Neuinfektionen gemeldet, die höchste Zahl seit Beginn der Pandemie. Unterdessen habe die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen gesagt, dass COVID-19-Impfstoffe noch vor Ende des Jahres zugelassen werden könnten. Gleichzeitig hätten die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union keine Fortschritte bei der Beilegung des Streits um die Freigabe des Budgets von 1,8 Billionen Euro und des Pandemie-Rettungspakets gemacht. Unterdessen habe die Entscheidung des US-Finanzministers Mnuchin, die Notfallkreditprogramme der FED bis Ende des Jahres auslaufen zu lassen, die Stimmung gedrückt. Die Brexit-Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien seien ausgesetzt worden, nachdem eine Person positiv auf Covid-19 getestet worden sei. Beide Seiten würden die Gespräche online fortführen, um einen Deal abschließen zu können.

Daimler (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol Deutschland: DAI, NASDAQ Other OTC-Ticker-Symbol: DDAIF) wolle den Absatz seiner Luxusfahrzeuge vom Typ Maybach dank der stetig steigenden Nachfrage in China verdoppeln. Das Unternehmen habe im Jahr 2019 eine Rekordzahl von 12.000 Maybachs verkauft. Die Wachstumsrate in China habe für Maybach im zweistelligen Bereich gelegen, während Russland, Südkorea und die USA starke Verkäufe verzeichnet hätten, so der Vorstandsvorsitzende Ola Källenius.

Deutsche Bank (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB): Der Leiter der International Private Bank, Claudio de Sanctis, habe Bloomberg gesagt, dass die Bank einen "konservativeren Ansatz" gegenüber Sektoren wie Flugzeugen, gewerblichen Immobilien, Einzelhandel und Reisen anstrebe, die vom Coronavirus-Ausbruch hart getroffen worden seien. Das Kreditengagement der Bank in den oben genannten Sektoren, einschließlich Öl und Gas, habe sich Ende September auf rund 46 Milliarden Euro oder 11% aller Kredite belaufen.

Volkswagen (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) habe kürzlich gesagt, dass das 3-Milliarden-Euro-Programm der deutschen Regierung, das auf die Unterstützung der Produktion emissionsarmer Autos abziele, ein Signal dafür sei, dass die Politiker dazu beitragen würden, die wichtigste Exportindustrie des Landes aus der Coronavirus- und Klimakrise zu befreien. Ein Hauptpunkt des Programms sei die Bereitstellung von 1 Milliarde Euro, um die Prämien für den Kauf von Elektroautos, die im nächsten Jahr auslaufen sollten, bis 2025 zu verlängern. (20.11.2020/ac/a/m)






 
 
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