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Daimler kündigt Dividendenerhöhung an - thyssenkrupp beendet Gespräche mit Liberty Steel




18.02.21 14:27
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Aktienmärkte in Westeuropa notieren heute überwiegend im Minus, so die Experten von XTB.

Eine Ausnahme bilde der deutsche Leitindex DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900), der zum Zeitpunkt des Schreibens 0,2% im Plus notiere. Der polnische WIG20 (ISIN: PL9999999987, WKN: 969729) sei der am besten abschneidende europäische Blue-Chip-Index und steige um 1,2%. Bergbauunternehmen seien die am besten abschneidende Aktiengruppe im STOXX Europe 600 (ISIN: EU0009658202, WKN: 965820), gefolgt von Einzelhändlern. Banken, Lebensmittelunternehmen und der Gesundheitssektor würden die größte Underperformance zeigen.

Der DAX habe die Unterstützungszone bei 13.950 Punkten durchbrochen und wie die Experten von XTB in ihrer gestrigen Analyse angedeutet hätten, habe sich der Index nach unten zur nächsten Unterstützung bei 13.890 Punkten bewegt. Seitdem befinde sich der DAX in einer Handelsspanne zwischen 13.950 und 13.890 Punkten. Ein Ausbruch über die obere oder untere Begrenzung der Range wäre ein Signal für eine größere Bewegung. Im Falle eines Ausbruchs über die obere Begrenzung könnte der Index in Richtung des Bereichs von 14.035 Punkten steigen, wo der SMA200 und die lokalen Höchststände vom 11. und 12. Februar zu finden seien. Andererseits würde ein Rückgang unter 13.890 Punkte den Weg für einen Test des 38,2% Retracements der Ende Januar begonnenen Aufwärtsbewegung (13.845 Punkte) ebnen. Die heutige Veröffentlichung des EZB-Sitzungsprotokolls werde wahrscheinlich ein Nicht-Ereignis sein und sollte keinen großen Einfluss auf die Aktienmärkte haben.

Unternehmensnachrichten:

Daimler (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: DAI, Nasdaq OTC-Symbol: DDAIF) habe eine Erhöhung der jährlichen Dividende je Aktie von 0,90 auf 1,35 Euro angekündigt, was über den von den Märkten erwarteten 1,10 Euro liege. Darüber hinaus habe der Automobilhersteller gesagt, dass er für 2021 einen deutlichen Anstieg von Umsatz und EBIT im Vergleich zu 2020 erwarte. Daimler habe heute den Bericht für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht, der im Einklang mit den Ende Januar veröffentlichten vorläufigen Ergebnissen gestanden sei.

MTU Aero Engines (ISIN: DE000A0D9PT0, WKN: A0D9PT, Ticker-Symbol: MTX, Nasdaq OTC-Symbol: MTUAF) habe für 2020 einen Umsatzrückgang um 14% auf 3,98 Mrd. Euro gemeldet. Das bereinigte EBIT und der bereinigte Jahresüberschuss seien jeweils um 45% auf 416 Mio. Euro bzw. 294 Mio. Euro gefallen. Die EBIT-Marge sei von 16,4% in 2019 auf 10,5% in 2020 gesunken. Die Dividende je Aktie sei mit 1,25 Euro angekündigt worden. Das Unternehmen habe gesagt, dass es für 2021 eine EBIT-Marge im Bereich von 9,5 bis 10,5% erwarte, während der Umsatz zwischen 4,2 und 4,6 Milliarden Euro erwartet werde.

Airbus (ISIN: NL0000235190, WKN: 938914, Ticker-Symbol: AIR, Nasdaq OTC-Symbol: EADSF) habe heute die Ergebnisse für das vierte Quartal 2020 und das Gesamtjahr 2020 berichtet. Das Unternehmen habe gesagt, dass der Umsatz 19,75 Mrd. Euro (Erwartung: 18,73 Mrd. Euro) erreicht habe, während das bereinigte EBIT bei 1,83 Mrd. Euro (Erwartung: 1,65 Mrd. Euro) gelegen habe. Das Unternehmen habe im letzten Quartal 2020 einen freien Cashflow von 4,9 Mrd. Euro generiert. Für das Gesamtjahr 2020 habe das Unternehmen jedoch einen negativen Free Cashflow von 6,94 Mrd. Euro gemeldet. Das bereinigte EBIT für das Gesamtjahr habe 1,71 Milliarden Euro erreicht, während der Umsatz 49,91 Milliarden Euro erreicht habe. Airbus habe beschlossen, für 2020 keine Dividende zu zahlen und habe einen vorsichtigen Ausblick für 2021 gegeben - das Unternehmen erwarte, dass die Auslieferungen auf dem Niveau von 2020 (566 Jets) bleiben würden. Das Unternehmen habe auch gesagt, dass die Reiseerholung in Q4 2020 gestoppt worden sei.

thyssenkrupp (ISIN: DE0007500001, WKN: 750000, Ticker-Symbol: TKA, Nasdaq OTC-Symbol: TYEKF) habe bekanntgegeben, dass es die Gespräche mit Liberty Steel über den Verkauf der Stahlsparte von thyssenkrupp beendet habe. Das Unternehmen habe gesagt, dass die Positionen der beiden Unternehmen weit auseinanderlägen und dass es versuchen werde, die Stahlsparte aus eigener Kraft nachhaltig zu machen. (18.02.2021/ac/a/m)






 
 
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