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DE30 testet die Obergrenze des langfristigen Aufwärtstrendkanals - Bayer und BASF fallen nach US-Gerichtsurteil




17.02.20 14:05
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Aktienmärkte eröffneten die neue Woche höher, da sie von der guten Stimmung an den chinesischen Börsen profitieren konnten, so die Experten von XTB.

Das Ausmaß der Gewinne sei allerdings deutlich geringer. Aktien aus Portugal und Ungarn würden outperformen, während Aktien aus Frankreich am schlechtesten abschneiden würden. Die Automobilaktien seien heute die größten Gewinner.

Der DE30 (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) habe zu Beginn der heutigen Sitzung sein bisheriges Allzeithoch durchbrechen können. Der Kurs habe im Intraday-Handel bei 13.796 Punkten ein neues Hoch ausgebildet, allerdings nach der Eröffnung nach unten tendiert. Der Wochenchart könnte eine Erklärung liefern. Der DE30 werde seit der Jahreswende 2018/2019 in einem Aufwärtstrendkanal gehandelt und habe am Ende der Vorwoche die obere Grenze erreicht. Darüber hinaus stimme der Bereich bei 13.800 Punkten mit der Fibonacci-Projektion von 127,2% der Korrektur aus der zweiten Januarhälfte 2020 überein. Bei einem Ausbruch nach oben könnten die Bullen ihre Aufmerksamkeit auf den nächsten Widerstand bei 14.040 Punkten (Fibo-Projektion: 161,8%) lenken.

Unternehmensnachrichten:

Die Aktien aus dem Automobilsektor würden heute höher gehandelt. Die Stimmung habe sich verbessert, nachdem Chinas Präsident Xi Jinping zum Autokauf ermutigt habe. Präsident Xi habe signalisiert, dass die Beschränkungen gelockert werden sollten, um den chinesischen Automarkt zu stimulieren.

Bayer (BAYN.DE) (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001) sei wegen des Herbizids Roundup mit zahlreichen Klagen konfrontiert und es könnte noch schlimmer werden, da ein weiteres Herbizid von Monsanto - Dicamba - in den USA untersucht werde. Das Gericht in Missouri habe US-Bauern 265 Mio. USD Schadenersatz zugesprochen. Diese hätten behauptet, dass Dicamba ihre Pfirsichplantagen beschädigt habe. BASF (BAS.US) (ISIN: DE000BASF111, WKN: BASF11) sei ebenfalls in den Fall verwickelt. Die Aktien der beiden Unternehmen würden heute tiefer notieren.

Wirecard (WDI.DE) (ISIN: DE0007472060, WKN: 747206) tue sich schwer, das vorgeworfene Fehlverhalten in der Buchhaltung hinter sich zu lassen. Zwei Minderheitsaktionäre des indischen Reisekonzerns Hermes I-Tickets Private hätten gesagt, dass der Zahlungsdienstleister bei der Übernahme keine ordnungsgemäße Due Diligence durchgeführt habe. Um ihre Ansprüche zu untermauern, hätten sie gesagt, dass ein Fonds aus Mauritius ihre Aktien für ca. 480 EUR pro Aktie gekauft und nur wenige Wochen später für 4.150 Euro pro Aktie an Wirecard verkauft habe. Wirecard habe die signifikante Erhöhung des Aktienkurses nicht untersucht. (17.02.2020/ac/a/m)







 
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