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DE30: Fresenius SE und Fresenius Medical steigen




20.02.20 14:58
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Aktien in Europa eröffneten heute etwas tiefer, da die Anleger sich über die steigende Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle außerhalb Chinas Sorgen machten, so die Experten von XTB.

Südkorea habe heute den ersten Todesfall im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit gemeldet. Aktien aus Spanien und Italien würden underperformen, während Aktien aus Portugal, Belgien und Russland zulegen würden. Industrie- und Bergbauunternehmen würden am meisten zulegen, während Werte im Bereich Versicherung und Konsumgüter am schlechtesten abschneiden würden.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) habe gesagt, dass die Exporte im Maschinenbau im Jahr 2019 real um 1,5% zurückgegangen seien. Für das Jahr 2020 erwarte der Verband eine weitere Schwäche. Beim Thema Coronavirus sei es jedoch noch zu früh, um die Auswirkungen des Ausbruchs auf die weltweiten Exporte abschätzen zu können. An der Bedeutung Chinas für die Branche werde das Virusrisiko allerdings nichts ändern. Zuletzt habe der Verband gesagt, dass die politischen Risiken im Zusammenhang mit dem Brexit einen großen Einfluss auf die Exporte nach Großbritannien hätten.

Der DE30 (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) ziehe sich heute zurück und entferne sich von seinem Allzeithoch im Bereich von 13.800 Punkten. Bemerkenswert sei, dass die Aufwärtsbewegung leicht unterhalb der Fibonacci-Projektion von 127,2% der am 22. Januar begonnenen Abwärtskorrektur (13.835 Punkte) gestoppt worden sei. Bei einem Ausbruch über das Allzeithoch könnte dieses Niveau als wichtiger Widerstand betrachtet werden. Sollte sich der Pullback hingegen fortsetzen, wäre an der 50-Stunden-Linie die erste Unterstützung zu finden. Danach würde die untere Grenze der Overbalance-Struktur (13.635 Punkte) in den Fokus rücken.

Unternehmensnachrichten:

Die Fresenius SE (FRE.DE) (ISIN: DE0005785604, WKN: 578560) habe im Gesamtjahr einen EBIT von 4,69 Mrd. EUR (Erwartung: 4,64 Mrd. EUR) bei einem Umsatz von 35,4 Mrd. EUR (Erwartung: 35,39 Mrd. EUR) erzielt. Für das Jahr 2020 werde bei konstanten Wechselkursen ein Umsatzwachstum von 4% bis 7% und ein Nettogewinnwachstum von 1% bis 5% erwartet. Auch Fresenius Medical (FME.DE) (ISIN: DE0005785802, WKN: 578580) habe heute die Ergebnisse für das Gesamtjahr 2019 bekannt gegeben. Das EBIT sei mit 2,296 Mrd. EUR im Jahresvergleich unverändert geblieben und sei um 2% schwächer ausgefallen als erwartet. Der Jahresüberschuss sei im Vergleich zum Vorjahr um 2% auf 1,37 Mrd. EUR gesunken. Fresenius Medical habe jedoch die Ziele für das Jahr 2020 bestätigt. Beide Unternehmen würden heute im DE30 die Gewinne anführen.

MTU Aero Engines (MTX.DE) (ISIN: DE000A0D9PT0, WKN: A0D9PT) habe für das Gesamtjahr ein Umsatzwachstum von 1,3% auf 4,63 Mrd. EUR (Erwartung: 4,74 Mrd. EUR) und ein EBIT-Wachstum von 13% auf 756,9 Mio. EUR erzielt - dies entspreche den Erwartungen. Das Unternehmen habe eine Dividende von 3,40 EUR pro Aktie vorgeschlagen. MTU erwarte für das Jahr 2020 ein Wachstum des Betriebsergebnisses im hohen einstelligen Prozentbereich, habe aber davor gewarnt, dass sich die Prognose wegen der Auswirkungen des Coronavirus-Ausbruchs ändern könnte.

Die Lufthansa (LHA.DE) (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212) sei heute der schwächste Wert im DE30. Die Fluggesellschaft steht unter Druck, nachdem Air France-KLM (AF.FR) (ISIN: FR0000031122, WKN: 855111) davor gewarnt habe, dass der Coronavirus-Ausbruch die Gewinne um 200 Mrd. EUR schmälern könnte. (20.02.2020/ac/a/m)







 
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