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DAX mit wenig Schwung - US-Wahlen im Blick




06.11.18 10:45
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Aktienmärkte sind mit wenig Schwung in die neue Woche gestartet und so schloss der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) leicht im Minus (-0,21%), berichten die Analysten der Helaba.

Die neuen Sanktionen der USA gegen die iranische Ölindustrie und gedämpftere Hoffnungen auf eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China hätten das Sentiment belastet. Laut dem Wirtschaftsberater von Präsident Trump, Kudlow, arbeite die Regierung nicht an einem konkreten Plan für ein Handelsabkommen. Schlusslicht im DAX seien die Anteilsscheine von Infineon (ISIN: DE0006231004, WKN: 623100, Ticker-Symbol: IFX, Nasdaq OTC-Symbol: IFNNF) (-3,88%), gefolgt von Continental (ISIN: DE0005439004, WKN: 543900, Ticker-Symbol: CON, Nasdaq OTC-Symbol: CTTAF) (-2,82%), gewesen. Die Aktien der Deutschen Bank (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) hätten ebenfalls leicht nachgegeben. Bei dem Stresstest der EU-Bankenbehörde EBA sei herausgekommen, dass die Kapitaldecke des Instituts beim simulierten Krisenszenario zu gering sei.

Spitzenreiter seien die Aktien von Linde (ISIN: DE0006483001, WKN: 648300, Ticker-Symbol: LIN, Nasdaq OTC-Symbol: LNAGF) (+2,35) und E.ON (ISIN: DE000ENAG999, WKN: ENAG99, Ticker-Symbol: EOAN, Nasdaq OTC-Symbol: ENAKF) (+1,23%) gewesen. Im Vorfeld der heute stattfindenden Zwischenwahlen in den USA dürfte es zu einer gewissen Zurückhaltung kommen, wobei die Frage erlaubt sei, ob ein möglicher Verlust an politischem Spielraum für Trump, der im Fall einer demokratischen Mehrheit im Repräsentantenhaus eintreten könnte, positiv oder negativ zu werten sei.

Technisch betrachtet sei der deutsche Leitindex weiterhin in einer schwierigen Situation. Seit dem Tief bei 11.051 Zählern habe sich der Index zwar erholen und das 38,2%-Fibonacci-Retracement des letzten Abwärtsimpulses (12.458 bis 11.051) bei 11.587 Punkten erreichen können, nachhaltig sei der Sprung darüber aber nicht gewesen. Dies mahne kurzfristig zur Vorsicht, auch wenn sich Indikatoren wie der MACD (unterhalb der Nulllinie) im Tageschart gen Norden richten würden. Der Blick auf den Wochenchart offenbare das übergeordnete Szenario eines intakten Abwärtsimpulses. Auf dieser Zeitebene drohe der Index, unter den 200-Wochendurchschnitt (11.494) abzurutschen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommen werde, sei relativ hoch. Einerseits sei es zuletzt nicht gelungen, verschiedene Widerstände zu durchbrechen, andererseits weise auch der DAX-Kursindex (ISIN: DE0008467440, WKN: 846744) deutliche Schwächen auf. (06.11.2018/ac/a/m)





 
 
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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
11.353,67 - 11.412,53 - -58,86 - -0,52% 15.11./17:45
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0008469008 846900 13.597 - 11.051 -
Werte im Artikel
11.354 minus
-0,52%
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
Xetra 11.353,67 - -0,52%  15.11.18
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