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Kolumnist: Cornelia Frey

DAX leicht im Plus




12.06.18 16:44
Cornelia Frey

Euwax

Kim und Trump unterzeichnen Vereinbarung – Anleger atmen auf                                      

- Von Holger Scholze, Börse Stuttgart TV News Redaktion -

Die USA und Nordkorea haben bei ihrem Gipfel in Singapur eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Im Folgenden finden Sie den Wortlaut in einer Übersetzung der Deutschen Presse-Agentur dpa:

“Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald J. Trump, und der Vorsitzende des Komitees für Staatsangelegenheiten der Demokratischen Volksrepublik Korea (DPRK/deutsch: DVRK), Kim Jong Un, haben am 12. Juni 2018 einen ersten historischen Gipfel in Singapur abgehalten.

Präsident Trump und der Vorsitzende Kim Jong Un führten einen umfassenden, tiefgehenden und ehrlichen Meinungsaustausch über die Aufnahme neuer Beziehungen zwischen den USA und der DVRK und den Aufbau einer dauerhaften und stabilen Friedensregelung auf der koreanischen Halbinsel. Präsident Trump verpflichtete sich zu Sicherheitsgarantien für die DVRK, und der Vorsitzende Kim Jong Un bekräftigte sein festes und unerschütterliches Engagement für eine komplette Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel.

Überzeugt davon, dass die neuen Beziehungen zwischen den USA und der DVRK zu Frieden und Wohlstand auf der koreanischen Halbinsel sowie der Welt beitragen und in Anerkennung der Tatsache, dass gegenseitige Vertrauensbildung die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel fördern kann, erklären Präsident Trump und der Vorsitzende Kim Jong Un Folgendes:

1. Die Vereinigten Staaten und die DVRK verpflichten sich, neue Beziehungen zwischen den USA und der DVRK aufzubauen, die dem Wunsch der Völker beider Länder nach Frieden und Wohlstand entsprechen.

2. Die Vereinigten Staaten und die DVRK werden sich den Bemühungen um den Aufbau einer dauerhaften und stabilen Friedensregelung auf der koreanischen Halbinsel anschließen.

3. Die DVRK bekräftigt die Erklärung von Panmunjom vom 27. April 2018 und verpflichtet sich, auf eine vollständige Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel hinzuarbeiten.

4. Die Vereinigten Staaten und die DVRK verpflichten sich zur Bergung der Überreste von Kriegsgefangenen und Kriegsvermissten, einschließlich der sofortigen Rückführung der bereits Identifizierten.

Präsident Trump und der Vorsitzende Kim Jong Un nehmen zur Kenntnis, dass der Gipfel zwischen den USA und der DVRK – der erste in der Geschichte – ein epochales Ereignis von großer Bedeutung war, um die jahrzehntelangen Spannungen und Feindseligkeiten zwischen den beiden Ländern zu überwinden und eine neue Zukunft zu eröffnen, und verpflichten sich, die Bestimmungen dieses gemeinsamen Abkommens vollständig und zügig umzusetzen. Die Vereinigten Staaten und die DVRK verpflichten sich, unter der Leitung von Außenminister Mike Pompeo und eines zuständigen hochrangigen Vertreters der DVRK zum frühestmöglichen Zeitpunkt Folgeverhandlungen zu führen, um die Ergebnisse des Gipfels zwischen den USA und der DVRK umzusetzen.

Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald J. Trump, und der Vorsitzende des Komitees für Staatsangelegenheiten der Demokratischen Volksrepublik Korea, Kim Jong Un, haben sich verpflichtet, zur Entwicklung neuer Beziehungen zwischen den USA und der DVRK sowie zur Förderung von Frieden, Wohlstand und Sicherheit auf der koreanischen Halbinsel und auf der Welt zusammenzuarbeiten.”

Thomas Metzger, Head of Asset Management beim Bankhaus Bauer, kommentierte die Nachrichten bereits am heutigen Morgen so:
“Das wohl bisher positiv verlaufene Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Trump und dem nordkoreanischen Staatschef Kim Yong-un dürfte heute die Märkte unterstützen.
Inhaltlich werden die Ergebnisse zwar wahrscheinlich mager ausgefallen sein. Aber zumindest Verlief das Zusammenkommen ohne größere ‘Unfälle’, was von den Marktteilnehmern mit einer gewissen Erleichterung nach dem doch etwas aus dem Ruder gelaufenen G7-Gipfel aufgenommen wird.”

Der DAX notiert aktuell bei 12.862 Punkten mit 0,2 Prozent im Plus, nachdem das deutsche Börsenbarometer am Morgen zunächst bis auf 12.948 Zähler geklettert war.

ZEW-Indikator fällt auf tiefsten Stand seit 2012

Die politische Lage in Italien und der von den USA ausgehende Handelsstreit haben die Stimmung deutscher Finanzexperten im Juni belastet.

Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) heute mitteilte, gingen die Konjunkturerwartungen um 7,9 Punkte auf minus 16,1 Zähler zurück.
Das ist der niedrigste Stand seit September 2012. Analysten hatten einen Rückgang auf minus 14,0 Punkte erwartet.

Die Bewertung der aktuellen Lage ging ebenfalls zurück. Sie fiel um 6,8 Punkte auf 80,6 Zähler. Auch hier hatten Analysten einen geringeren Rückgang auf 85,0 Punkte erwartet.

ZEW-Präsident Achim Wambach erklärte die Eintrübung mit der Eskalation des Handelskonflikts mit den USA und Sorgen wegen der Politik der neuen italienischen Regierung. Hinzu kämen schwächere Konjunkturdaten aus Deutschland.

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