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Kolumnist: Cornelia Frey

DAX legt trotz EZB-Urteil zu




05.05.20 14:13
Cornelia Frey

Euwax
 
Mit einem Verlust von 3,6 Prozent und allen 30 Werten im Minus erwischte der DAX gestern einen denkbar schlechten Wochenstart. Heute hellte sich die Stimmung zunächst auf: Am Morgen kletterte der DAX bei plus 2,4 Prozent in der Spitze bis auf 10.713 Punkte. Dann jedoch machte das Bundesverfassungsgericht den Anlegern einen Strich durch die Rechnung: Die Beschlüsse der EZB zu den Anleihekäufen seit 2015 in Milliardenhöhe verstoßen in mehreren Punkten gegen das Grundgesetz. Nun soll der EZB-Rat in einem neuen Beschluss zeigen, dass das Programm verhältnismäßig sei. Prompt verloren die Anleger den Mut und schickten den DAX rund 200 Punkte abwärts. Bis zum Mittag erholt sich der deutsche Leitindex wieder etwas und notiert bei 10.600 Punkten rund 1,3 Prozent im Plus.
 
Hohe Umsätze bei Volkswagen und Daimler
Die schlechten Nachrichten bei Wirecard scheinen nicht abzureißen – und die Serie als meistgehandelte Aktie in Stuttgart ebenfalls nicht. Wegen der verspäteten Vorlage des Jahresabschlusses für 2019 droht Wirecard nun eine Geldstrafe von bis zu einer Million Euro. Die Frist zur Veröffentlichung des Geschäftsberichts war letzten Donnerstag abgelaufen. Wirecard begründet dies damit, dass sich die Beschaffung von Unterlagen durch die Corona-Krise vor allem bei den Auslandstöchtern verzögert habe. Die Wirecard-Aktie fällt heute weitere 2,7 Prozent auf 86,35 Euro.

Im Fokus der Stuttgarter Anleger stehen am Dienstag auch Autowerte: Während Daimler häufiger gehandelt wird, hat Volkswagen mit einem Volumen von rund 2 Millionen Euro beim Umsatz die Nase vorn. Für beide wird es heute spannend, diskutiert die Bundesregierung gemeinsam mit Branchenvertretern beim „Autogipfel“ doch über eine mögliche Unterstützung durch Kaufprämien für Autos. Den Aktien scheint das zunächst zu helfen, Daimler legt 1,5 Prozent zu, Volkswagen rund 1,1 Prozent.

Bei der Lufthansa blicken die Anleger heute wortwörtlich in die Röhre – es steht die Online-Hauptversammlung auf der Agenda. Lufthansa-Chef Spohr rechnet damit, dass man sich mit der Bundesregierung erfolgreich einigen kann. So soll der Staat wohl mit einem Anteil von mehr als 25 Prozent bei der Lufthansa einsteigen und zwei Aufsichtsratsmandate erhalten. Gleichzeitig verkündete Spohr, dass die Lufthansa ihren Flugplan ab Juni wieder sukzessive erweitern will. Das Niveau aus 2019 sei aber frühestens 2023 wieder erreichbar. Die Lufthansa-Aktie selbst notiert heute bei 7,96 Euro etwa 2 Prozent im Minus.

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