Kolumnist: Feingold-Research

DAX – jetzt einsteigen!




23.03.19 07:52
Feingold-Research

Der DAX schwächelt in dieser Woche erheblich. 400 Punkte sind futsch. Wir agieren im Tradingdepot und kaufen den Discount-Call MF63RT von Morgan Stanley zu 3,62 Euro bei 11.433 Punkten. Den Trade gab es minutengleich für unsere Abonnenten per Newsletter. Gerne hier anmelden. Wir führen die Depots seit September 2018 ausschließlich im Exklusivbereich. Ein Discount-Call auf den DAX der über 11.400 seine volle Rendite auszahlt. Das sind 37 Prozent bis Juni. Wer Turbos bevorzugt, greift kurzfristig zur WKN MC0BA8


Was die Analysten der Commerzbank zum Brexit-Chaos sagen, lesen Sie hier:


“Ein ungeordneter Brexit ist abgewendet! Zumindest am 29. März. Die EU sagte Pre-mierministerin Theresa May gestern eine Verlängerung bis zum 12. April zu. Bis dahin muss entschieden werden, ob das Vereinigte Königreich an den Europawahlen teilnimmt, oder nicht. Das heißt: gelingt es May, ihren Brexit-Vorschlag in einem dritten (oder vierten, oder fünften) Anlauf, doch noch durch das Parlament zu bringen, gewährt ihr die EU bis zum 22. Mai Zeit, die notwendigen Formalitäten abzuschließen. Zum Beginn der Europawahlen am 23. Mai wäre das Vereinigte Königreich dann nicht mehr EU-Mitglied. Stattdessen begänne die im Brexit-Abkommen vereinbarte Übergangsperiode bis zum 31. Dezember 2020, in der – für die Finanzmärkte durchaus auch relevant – die zukünftigen Beziehungen ausgehandelt würden. Gelingt es May allerdings nicht, doch noch genügend Unterstützer für ihren Plan zu finden, bliebe ihr bis zum 12. April um zu entscheiden, ob das Vereinigte Königreich die EU ohne ein Austrittsabkommen verlässt, oder ob doch eine deutliche Verlängerung der EU-Mitgliedschaft beantragt werden soll, um einen bis dahin bestimmten Plan B umzusetzen – auch wenn man dafür die Teilnahme an den Europawahlen in Kauf nehmen muss.


Das Pfund konnte nach der mit fünf Stunden Verspätung bekanntgegebenen Entscheidung seine im gestrigen Tagesverlauf gesammelten Verluste fast vollständig wieder wettmachen, aber nicht deutlicher aufwerten. Und auch die implizite Volatilität am kurzen Ende hat keinesfalls nachgegeben, sondern ist sogar noch gestiegen (Abb. 1 in pdf). Das ist insofern nicht überraschend, als dass der Markt eh nie an einen No-Deal-Brexit am 29. März geglaubt hat, sonst wären die noch immer verhältnismäßig starken GBP-Niveaus kaum zu rechtfertigen gewesen. Dafür sieht sich der Devisenmarkt nun erstmals in der Lage, den Brexit-Risiken ein klares Timing zuzuordnen – innerhalb der nächsten drei Wochen werden wir wissen, wo wir stehen. Am Optionsmarkt hatte diese Erkenntnis dramatische Konsequenzen: Die EUR-GBP-Risk-Reversals, die die Kostendifferenz für eine Absicherung gegenüber einem schwächeren und stärkeren Pfund angeben, sind gestern deutlich in die Höhe geschossen – über sämtliche Laufzeiten (Abb. 2). Damit sieht der Devisenmarkt nun offensichtlich eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, für einen Absturz des Pfundes, auch wenn sich im Kassakurs noch keine deutlich erhöhte No-Deal-Gefahr widerspiegelt.


Ist das gerechtfertigt? Ist ein No-Deal wahrscheinlicher geworden? Wir haben immer auf das hohe Unfallrisiko hingewiesen, dass unserer Meinung nach am Devisenmarkt nicht hinreichend eingepreist wurde. Dahingehend scheint es nun eine Korrektur zu geben, die wir für gerechtfertigt halten. Doch wie geht es jetzt weiter? Vorerst hängt auch weiterhin alles daran, ob May ihr Abkommen durch das Parlament bekommt (worüber sie sich den anderen EU-Regierungschefs gegenüber zuversichtlich zeigte) oder nicht (was alle anderen EU-Regierungschefs zu glauben scheinen – Insidern zufolge sieht der französische Präsident die Wahrscheinlichkeit dafür bei 5-10% was andere Mitglieder der gestrigen Runde noch für optimistisch hielten). Um es für den Devisenmarkt alles noch komplizierter zu machen, sehe ich die Wahrscheinlichkeit dafür, das Mays Deal doch noch akzeptiert wird als umso höher, je glaubhafter ein ungeordneter Brexit erscheint. Denn warum sollten Labour-Abgeordnete – die May wohl auf jeden Fall in hinreichender Zahl braucht, um eine Mehrheit für ihren Vorschlag zu erreichen – für May stimmen, um den gefürchteten Brexit abzuwenden, solange die Chance besteht, im Zuge einer langen Ver-längerung den Brexit doch noch nach den eigenen Vorstellungen gestalten zu können? Für den Devisenmarkt sind solche Verworrenheiten und politischen Gedankenspielchen schwer einzupreisen. Eine erhebliche GBP-Risikoprämie bleibt daher gerechtfertigt. Ein klareres Timing bedeutet noch keinen klareren Pfund-Ausblick. “



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