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Kolumnist: Cornelia Frey

DAX: Und schon wieder ein Jahreshoch




24.04.19 13:53
Cornelia Frey

Euwax

Ifo-Index: Stimmung trübt sich überraschend ein
 
Frühlingsgefühle machen sich breit! Der DAX peilt den neunten Gewinntag in Folge an und erreicht sogar ein neues Jahreshoch. Selbst vermeintliche Dämpfer wie ein überraschend schwächer als erwartet ausgefallener ifo-Index trüben die Stimmung in keiner Weise. Ist die gute Stimmung mittlerweile etwas übertreiben (hierzu eine Einschätzung von Andreas Lipkow im Video des Tages)?

Es ist ein leichter, aber unerwarteter Rückgang. Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich im April etwas überraschend eingetrübt. So fiel das Barometer für das Geschäftsklima um 0,5 auf nun 99,2 Zähler zurück. „Die deutsche Wirtschaft verliert weiter an Kraft“, so Ifo-Präsident Clemens Fuest. Dennoch sollte man diesmal etwas genauer hinsehen, denn nicht jede Branche blickt pessimistischer in die Zukunft. Vor allem im Dienstleistungsgewerbe und in der Baubranche hellte sich die Stimmung sogar auf. Besonders trüb ist die Stimmung innerhalb der exportabhängigen Industrie. Doch auch das kann nicht wirklich überraschen, schließlich ist kaum ein externer Belastungsfaktor gelöst, meint auch Uwe Burkert, Chefvolkswirt der LBBW, gegenüber dem Handelsblatt: „Weiterhin dürften externe Faktoren belasten, sprich: zunehmender internationaler Protektionismus und der Brexit“.
 
SAP: Positiver Ausblick überzeugt Anleger
Mit guten Zahlen hatten Analysten gerechnet. Doch was SAP heute zu verkünden hatte, übertraf teilweise die Erwartungen. Vor allem im Hinblick auf die Margenentwicklung scheinen die Walldorfer voll auf Kurs. So verbesserte der DAX-Konzern seine operative Marge zu Jahresbeginn um 0,5 Prozentpunkte und erreicht somit eine operative Gesamtmarge von 24 Prozent. Analysten wurden von der neuen Dynamik ein wenig überrascht. Im Vorfeld wurde eine lediglich moderate Margenverbesserung von 0,2 Prozent erwartet. Die verbesserte Margenentwicklung spiegelt sich auch in der Umsatzentwicklung und dem Betriebsergebnis wider: Der Umsatz verbesserte sich um 16 Prozent auf rund 6,2 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis konnte jedoch gleich um satte 19 Prozent auf nun rund 1,5 Milliarden Euro gesteigert werden. Bedingt durch den starken Jahresauftakt, hoben die Walldorfer ihre Ziele für das Betriebsergebnis 2019 und 2020 an. Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: für das erste Quartal muss der DAX-Konzern einen Verlust in Höhe von 136 Millionen Euro ausweisen. Als Grund für den Verlust nennt man bei SAP den eingeleiteten Stellenabbau, für den man bei SAP im ersten Quartal Kosten von rund 886 Millionen Euro verbuchte. Trotzdem ist die Aktie von SAP heute der ganz große Gewinner des laufenden Handelstages und verbucht zwischenzeitlich ein Plus von gut 9,5 Prozent.
 
Wirecard mit neuem Großinvestor
Wirecard bekommt einen neuen Großinvestor. Wie Wirecard heute Morgen mitteilte habe man mit dem japanischen Technologiekonzern Softbank eine Grundsatzvereinbarung geschlossen. Über eine sogenannte Wandelschuldverschreibung wird Softbank rund 900 Millionen Euro in den DAX-Konzern investieren. Die Münchener werden hierzu zeitnah eine Wandelschuldverschreibung mit fünf Jahren Laufzeit begeben. Neben der rein monetären Vereinbarung haben die beiden Unternehmen eine strategische Partnerschaft unterzeichnet. Diese soll vor allem die Expansion von Wirecard in Japan und Südkorea unterstützen. Bereits gestern Abend, nach Bekanntgabe durch Wirecard, stieg die Aktie in Stuttgart um rund vier Prozent. Auch heute Morgen wird die neue Partnerschaft von Anlegern weiterhin positiv gesehen und die Aktie geht bei über 133 Euro in den Handel.
 
DWS und UBS: Was ist dran an den Gerüchten?
Wie die „Financial Times“ unter Berufung auf Insider schreibt, befinden sich die DWS und die Schweizer UBS in ernsthaften Fusionsgesprächen. Gerüchte um eine mögliche Fusion gab es zuletzt immer wieder, allerdings wurden diese bislang immer dementiert. Nicht zuletzt, da die Deutsche-Bank-Tochter DWS offiziell eigentlich gar nicht zum Verkauf steht. Doch im Rahmen einer weiterhin möglichen Fusion zwischen Deutscher Bank und Commerzbank, könnte die Deutsche Bank liquide Mittel ganz gut gebrauchen. Die Deutsche Bank hält aktuell gut 78 Prozent der Anteile an der DWS und ein Verkauf könnte dem Finanzinstitut gut fünf Milliarden Euro in die Kassen spülen.

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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
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