Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Am Freitag gelang es dem DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900), sich bis auf rund 2,5 Punkte dem Allzeithoch (15.810,68) zu nähern, so die Analysten der Helaba.
Zu Wochenbeginn sei das Tageshoch bei 15.798,51 Punkten markiert worden, bevor es im weiteren Handelsverlauf sukzessive abwärtsgegangen sei. Als Belastungsfaktor hätten sich die in Asien wieder zunehmenden Corona-Infektionszahlen herauskristallisiert, in deren Folge auch der Ölpreis Verluste habe hinnehmen müssen. Die zuletzt in China veröffentlichten Handelsdaten würden zudem die Vermutung nahelegen, dass die Wirtschaft des Landes den Höhepunkt der Erholungsdynamik erreicht haben könnte. Auch das Inflationsthema bleibe präsent, nachdem die chinesischen Industriebetriebe ihre Preise im Juli überraschend deutlich um 9% angehoben hätten. Aufgrund der Annahme, dass am hiesigen Markt bereits sehr viel Vorschusslorbeeren verteilt worden seien, nehme das Risiko für eine Korrekturbewegung wieder zu.
Der V-DAX als Maß für die unter den Marktteilnehmern herrschende Risikoaversion habe am Montag phasenweise bereits zugelegt, so dass die Wahrscheinlichkeit für die Ausbildung einer unteren Wendeformation etwas höher zu gewichten sei. Die durch die positiven US-Arbeitsmarktbericht verstärkt aufgekommenen Tapering-Diskussionen würden an den Märkten in nächster Zeit wohl ein Thema bleiben. Zudem gelte es die laufende Quartalsberichtssaison im Auge zu behalten. Heute würden unter anderem die Bücher von Munich Re, Brenntag, Klöckner, LEG Immobilien, Porsche SE und HelloFresh geöffnet.
Mit dem am Freitag vom DAX bei rund 15.800 Zählern markierten Hoch sei eine harmonische Bewegung komplettiert worden. Gleichzeitig sei die erste Extension eines Fibonacci-Keils erreicht worden. Da sich der ADX als Trendintensitätsindikator zudem weiter abschwäche und die Handelsumsätze bei steigenden Kursen bestenfalls im durchschnittlichen Rahmen ausgefallen seien, scheine die Luft nach oben immer dünner zu werden. Auf der Unterseite würden sich Supports bei 15.674 (Mitte eines High-Low-Channels), 15.615 (lineare Regression) und die 55-Tagelinie bei 15.592 Punkten finden. Insbesondere wenn letztgenannte nachhaltig unterschritten werde, müsste mit einer deutlicheren Abwärtsbewegung gerechnet werden. (10.08.2021/ac/a/m)
Zu Wochenbeginn sei das Tageshoch bei 15.798,51 Punkten markiert worden, bevor es im weiteren Handelsverlauf sukzessive abwärtsgegangen sei. Als Belastungsfaktor hätten sich die in Asien wieder zunehmenden Corona-Infektionszahlen herauskristallisiert, in deren Folge auch der Ölpreis Verluste habe hinnehmen müssen. Die zuletzt in China veröffentlichten Handelsdaten würden zudem die Vermutung nahelegen, dass die Wirtschaft des Landes den Höhepunkt der Erholungsdynamik erreicht haben könnte. Auch das Inflationsthema bleibe präsent, nachdem die chinesischen Industriebetriebe ihre Preise im Juli überraschend deutlich um 9% angehoben hätten. Aufgrund der Annahme, dass am hiesigen Markt bereits sehr viel Vorschusslorbeeren verteilt worden seien, nehme das Risiko für eine Korrekturbewegung wieder zu.
Der V-DAX als Maß für die unter den Marktteilnehmern herrschende Risikoaversion habe am Montag phasenweise bereits zugelegt, so dass die Wahrscheinlichkeit für die Ausbildung einer unteren Wendeformation etwas höher zu gewichten sei. Die durch die positiven US-Arbeitsmarktbericht verstärkt aufgekommenen Tapering-Diskussionen würden an den Märkten in nächster Zeit wohl ein Thema bleiben. Zudem gelte es die laufende Quartalsberichtssaison im Auge zu behalten. Heute würden unter anderem die Bücher von Munich Re, Brenntag, Klöckner, LEG Immobilien, Porsche SE und HelloFresh geöffnet.
Mit dem am Freitag vom DAX bei rund 15.800 Zählern markierten Hoch sei eine harmonische Bewegung komplettiert worden. Gleichzeitig sei die erste Extension eines Fibonacci-Keils erreicht worden. Da sich der ADX als Trendintensitätsindikator zudem weiter abschwäche und die Handelsumsätze bei steigenden Kursen bestenfalls im durchschnittlichen Rahmen ausgefallen seien, scheine die Luft nach oben immer dünner zu werden. Auf der Unterseite würden sich Supports bei 15.674 (Mitte eines High-Low-Channels), 15.615 (lineare Regression) und die 55-Tagelinie bei 15.592 Punkten finden. Insbesondere wenn letztgenannte nachhaltig unterschritten werde, müsste mit einer deutlicheren Abwärtsbewegung gerechnet werden. (10.08.2021/ac/a/m)
Archivbeitrag vom 10.08.2021. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.