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Kolumnist: Admiral Markets

DAX: Noch nicht bullisch




27.08.18 08:07
Admiral Markets

Der Dax ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 12.248 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete damit 111 Punkte unter der ersten vorbörslichen Notierung am Montagmorgen der Vorwoche, aber 13 Punkte über dem Wochenschluss der Vorwoche. Die Bullen übernahmen gleich zu Wochenbeginn das Ruder und schoben den Dax über die 12.300 Punkte und etablierten diesen darüber. Am Dienstag kam es noch einmal zu dem Kontakt mit den 12.308 Punkten, aber die Bullen konnten den Dax in dynamischen Aufwärtsimpulsen an und über die 12.400 Punkte schieben. Diese Bewegung, die bis 12.433 Punkte ging wurde im Nachgang wieder abverkauft. Der Dax rutschte im Nachthandel erneut an die 12.300 Punkte, konnte aber hier wieder drehen und im Nachgang wieder über die 12.400 Punkte laufen. Allerdings ging es nur unwesentlich über das Hoch des Vortags. Auch diese Bewegung wurde wieder abverkauft. Der Dax setzte bis an die 12.350 Punkte zurück und lief von hier aus am Freitagmorgen im Hoch an die 12.446 Punkte, konnte sich aber erneut nicht über dieses Level schieben.


Das Wochenhoch liegt knapp unter dem Level der Vorwoche. Der Index ist in den letzten drei Handelstagen nicht wesentlich weitergekommen. Das Wochentief lag deutlich über dem Niveau der KW 33/2018. Nach drei Verlustwochen in Folge konnte der Dax wieder einen Gewinn abbilden. Die Range mit 211 Punkten ist die geringste in diesem Jahr gewesen. Stichtagsbezogen notiert der Dax gut 230 Punkte über dem Level des Vorjahrs.


Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der Dax mit dem Überschreiten der 12.426/28 Punkte weiter bis an die 12.445/47 Punkte laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde perfekt getroffen. Das Setup hat damit sehr gut gegriffen. Die Rücksetzer gingen nicht unter die 12.230 Punkte, unsere unteren Anlaufziele wurden damit nicht angelaufen.


KW 34/2018 33/2018 32/2018 31/2018 30/2018
Wochenhoch 12.446 12.460 12.741 12.862 12.888
Wochentief 12.335 12.110 12.384 12.493 12.488
Wochenschluss 12.400 12.235 12.412 12.640 12.822
Wochenergebnis 165 -177 -228 -182 278
Wochen-Range 211 350 357 369 400




Wie könnte es weitergehen?


  • DAX-WS: 12.421/46/57/72....12.507/48/87.....12.613/55.....12.701/51....12.823/88....12.923/62
  • DAX-US: 12.395/67/31/05....12.282/62/39/19/05....12.188/67/48/23/10......12.089/66/57/33.....11.996/87/62




daxweeksetup800-27-08-2018.jpg


Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.





DAX-Chartcheck:


Der Dax konnte sich in der letzten Handelswoche auch über die EMA50 im 4h Chart schieben, nachdem es ihm gelungen war auch die EMA20 zu überwinden. Allerdings ging es nicht wesentlich über die 12.440/50 Punkte. An diesem Level ging es dreimal nicht weiter, was als nicht bullisch zu interpretieren ist. Auch im 4h Chart hat sich der Dax in den letzten Handelstagen nicht von der EMA20 wegbewegen können, sondern er ist eher an ihr entlanggelaufen.


Das bedeutet, dass die Bullen per Tagesschluss über die 12.450/70 Punkte kommen müssen, um die Perspektive auf die 12.530/50 und dann übergeordnet auf die 12.700 Punkte zu haben. Dieser Tagesschluss muss am Folgetag bestätigt werden. Gelingt dies aber nicht und rutscht der Dax unter die EMA20 (Betrachtung im 4h Chart), so könnten die Rücksetzer bis in den Bereich der 12.330/300 Punkte gehen. Hier bestehen vergleichsweise gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Gelingen diese aber nicht, so wären die 12.050/00 die übergeordneten Anlaufziele auf der Unterseite. In der Konsequenz könnte dies auch bedeuten, dass der Dax auch in den kommenden Handelstagen in einer engen Box seitwärts laufen könnte.


Fazit: der Dax muss über die 12.450/70 Punkte, um weitere Potentiale auf der Oberseite zu realisieren. Gelingt dies aber nicht, so könnten Rücksetzer bis in den Bereich der 12.330/300 und dann bis an die 12.050/00 Punkte gehen. Es fehlt (noch) das bullische Signal.





DAX - Das große Bild:


In der kommenden Handelswoche steht eine Reihe von Verbraucherpreisen zur Veröffentlichung an. Wir erwarten, dass die Preissteigerung insgesamt stabil, im Zweifel sogar leicht steigen wird. Preistreiber sind die Ölpreise, die in der letzten Handelswoche wieder deutlich angestiegen sind. Denkbar ist, dass das Jahreshoch (bei knapp über 80 Dollar für das Barrel) in den nächsten Handelswochen durchaus erreicht und auch überschritten werden könnte. Hintergrund ist die Embargo-Situation mit dem Iran.


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Die Fed hat auf die anziehende Konjunktur in den USA bereits reagiert und hat die Zinsen angehoben. Erwartet wird, dass es noch mindestens eine Zinserhöhung in diesem Jahr geben wird. Damit ist die Fed wesentlich besser aufgestellt, bei einem konjunkturellen Abschwung zu reagieren, als dies die EZB ist. Diese hätte bei einer nachlassenden wirtschaftlichen Dynamik keinerlei Instrumente mehr. Somit könnte sich rächen, dass die EZB viel zu lange die Zinsen auf dem aktuellen Niveau gehalten hat. Es wird damit gerechnet, dass im Euroraum erst Mitte 2019 mit einem Anstieg der Zinsen zu rechnen ist. Da im Herbst 2019 auch ein Wechsel in der Spitze der EZB ansteht, könnte sich dies durchaus auch erst zum Jahresende 2019 einstellen.





Die Einschätzung für die neue DAX-Handelswoche:


Long Setups: Die Bullen könnten zunächst versuchen, den Dax über der 12.380 Punkte-Marke zu halten. Sollten sie das schaffen, so könnten sie dann versuchen, die 12.404/06, die 12.421/23 und dann die 12.433/35 bzw. die 12.444/46 Punkte erreichen. Denkbar ist, dass der Dax Probleme haben könnte, sich über die 12.433/46 Punkte zu schieben. Im Zweifel geht es an diesem Level auch nicht weiter. Schaffen es die Bullen aber, den Dax über die 12.444/46 Punkte zu schieben, so könnten sie dann 12.467/69, die 12.489/91, die 12.509/11 und die 12.528/30 Punkten erreichen. Geht es über die 12.528/30 Punkte, so könnten sie dann die 12.548/50, die 12.571/73, die 12.586/88 und dann die 12.602/04 bzw. die 12.619/21 Punkte erreichen. Bei ausgeprägter Aufwärtsdynamik könnte der Dax auch die 12.643/45, die 12.652/54, die 12.678/80 und die 12.698/700 Punkte erreichen.


Short Setups: Kann sich der Dax nicht über der 12.380 Punkte-Marke festzusetzen, so könnten sich Rücksetzer einstellen, die zunächst bis an die 12.367/65, an die 12.352/50 und dann an die 12.335/33 Punkte gehen könnten. Rutscht der Dax unter die 12.335/33 Punkte, so wären die nächsten Anlaufziele bei 12.317/15 und dann bei 12.305/03 Punkte zu suchen. Im Bereich der 12.335/03 Punkte hat der Dax vergleichsweise gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Rutscht der Index unter die 12.305/03 Punkte, so könnte er dann die 12.285/83, die 12.263/61, die 12.240/38 und dann die 12.222/20 Punkte anlaufen. Unter der 12.222/20 Punkte wären die nächsten Anlaufmarken bei 12.207/05, bei 12.189/87, bei 12.167/65 und bei 12.148/46 Punkten zu suchen.


Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 35/2018: seitwärts/abwärts





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Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.


Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:


Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!


Jens Chranowski


Ihr Jens Chrzanowski Admiral Markets Group AS Member of the Management Board, Co-CEO


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Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.


Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.


Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.


THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.


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