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Kolumnist: Feingold-Research

DAX – Kursauftrieb aus Japan




21.07.16 09:58
Feingold-Research

Die weltweiten Börsen haben sämtliche, wegen des Brexit-Referendums angefallenen Kursverluste längst mehr als wettgemacht. Inzwischen richtet sich der Fokus der Investoren auf einen anderen Faktor, weshalb die Stimmung der Anleger prächtig ist. Wie sollen Investoren in diesem Umfeld beim DAX und Einzelwerten, wie Daimler, investieren?

Deutliche Stimmungsverbesserung an den weltweiten Börsen: Dazu trägt nicht zuletzt der Machtwechsel in Großbritannien bei. Dort ist Theresa May zur neuen Regierungschefin ernannt worden. Investoren setzen darauf, dass sie einen „sanften“ Brexit aushandeln kann. May hat zwar versprochen, den Brexit durchzuführen. Weil sie aber vor dem Referendum für einen Verbleib Britanniens in der EU geworben hatte, sollte May auf das Wohlwollen der EU stoßen.


DAX
          auf ein Jahr

DAX auf ein Jahr


Die neue Regierungschefin muss die Quadratur des Kreises schaffen: wie kann Britannien die EU als wichtigen Absatzmarkt erhalten und das Land gleichzeitig von der Einwanderungspolitik der EU abschotten? Das werden die nächsten Monate zeigen, die Erwartungen der Investoren sind allerdings hoch, zumal auch Kontinentaleuropa sich nicht erlauben, Britannien als wichtigen Absatzmarkt zu vergraulen.


Eine Realtime-Übersicht der wichtigsten Indizes, Währungen und Rohstoffe finden Sie hier…


Von Kontinentaleuropa werden Monat für Monat doppelt so viele Güter und Dienstleistungen nach Großbritannien exportiert, wie nach China. Allein diese Zahlen zeigen, dass die EU an einem Deal interessiert sein muss, der den möglichst uneingeschränkten Zugang zum britischen Markt sicherstellt. Investoren werden zudem genau auf die nächsten Maßnahmen der Notenbank schauen. Sie hatte zwar bei der Sitzung am 14. Juli die Zinsen überraschend nicht gesenkt, allerdings eine Lockerung der Geldpolitik für August in Aussicht gestellt. „Die Mehrheit der Mitglieder erwartet, dass die Geldpolitik im August gelockert wird“, schrieb die Notenbank.


Wir haben Ihnen zuletzt einen Inline Optionsschein auf den DAX mit der WKN SE54TR ans Herz gelegt. Mit dem Papier setzten Sie auf einen Seitwärtstrend beim DAX. Die Barrieren liegen bei 8.200 und 12.200 Punkten. Die maximale Rendite liegt bei 80 Prozent.


Zudem finden Sie in unserer ISIN-Liste einen Call mit der WKN CW4L05 auf den DAX. Der Basispreis liegt bei 10.000,00 Punkten.


Hoffen auf Helikoptergeld

Börse-Dax-2Für den jüngsten Rückenwind beim DAX und den weltweiten Aktienmarkt sorgte allerdings vor allem die Aussicht auf Helikoptergeld in Japan. Nachdem sich der ehemalige Chef der US-Notenbank Ben Bernanke zuletzt mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe und Notenbankchef Haruhiko Kuroda getroffen hatte, verdichten sich die Anzeichen, dass es schon bald in Richtung Helikoptergeld gehen dürfte.


Nach dem Sieg bei der Oberhauswahl hat Abe ein Konjunkturprogramm von 10 Billionen Yen (95,6 Mrd. Dollar) angekündigt. Es soll damit finanziert werden, dass der Staat noch viel mehr Staatsanleihen ausgibt. Viele Investoren gehen zudem davon aus, dass die Notenbank bei der Sitzung am 29. Juli die Geldpolitik noch weiter lockern wird, also künftig noch mehr Staatsanleihen, Aktien und Aktien-ETFs kaufen wird.


Laut der Überzeugung der Investoren bietet Helikoptergeld im Gegensatz zu den bisherigen QE-Gelddruckprogrammen deutliche Vorteile: denn das Geld würde direkt in die Wirtschaft fließen, womit die schwächelnde Wirtschaft angekurbelt werden könnte. Gleichzeitig kann damit die Inflation angeheizt werden, wenn das Verhältnis von Geldmenge zu Gütermenge deutlich steigt. Wegen dieser Aussicht waren die Zinsen in den Industriestaaten zuletzt etwas angestiegen gegenüber den vorherigen Rekordtiefs. Eine Belebung der japanischen Wirtschaft würde auch die schwächelnde Weltwirtschaft stützen.


Zykliker aus dem DAX erholen sich deutlich

Mit einer etwas stärker wachsenden Weltwirtschaft und einer höheren Inflation bessern sich die Perspektiven für die Exportabhängigen Unternehmen, gerade aus dem DAX, deutlich. Entsprechend waren zuletzt vor allem die Zykliker, also stark konjunkturabhängige Unternehmen gefragt, wie die Autobauer Daimler, BMW und Volkswagen, sowie der Autozulieferer Continental und Infineon.


Für die Daimler-”Bullen” haben wir einen Knock-Out-Bull mit der WKN CZ7YUD (Hebel 3) herausgesucht. Die Barriere liegt mit 42,34 Euro weit entfernt.


Daimler in Euro auf ein Jahr

Daimler in Euro auf ein Jahr


Neben dem DAX, haben sich auch der Aktienmarkt in Europa und Japan kräftig erholt, während der S&P500 auf neue Rekordhochs geklettert ist. Damit haben die Weltbörsen die Verluste von umgerechnet vier Billionen Dollar, die nach der überraschenden Entscheidung für den Brexit angefallen waren, wieder mehr als wettgemacht.


Vielmehr setzen Investoren darauf, dass die neue Geldschwemme den Aktienmarkt weiter beflügeln wird. In dem Umfeld gibt Gold zwar einen Teil der vorherigen kräftigen Gewinne wieder ab, weil angesichts der Rally am Aktienmarkt der sichere Hafen Gold nicht mehr so gefragt ist. Allerdings sollte eine größere Geldschwemme mittelfristig den Goldpreis beflügeln.




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