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DAX: Entscheidende Phase hat begonnen




14.05.18 08:53
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Zwar ist zuletzt der Eindruck entstanden, dass der DAX durch nichts aus der Ruhe zu bringen ist. Die alte Börsenregel "Sell in May and go away" sollte aber nicht gänzlich ignoriert werden, so die Analysten der Helaba.

Historische Vergleiche würden zeigen, dass dieser Regel durchaus Bedeutung beizumessen gewesen sei, vor allem wenn diese im letzten Drittel des Monats Mai zur Anwendung gekommen sei. Eine entsprechende Vorgehensweise habe eine deutliche Outperformance im Vergleich zu einer Umsetzung der "Strategie" zu Monatsbeginn zur Folge gehabt. Deutlich ausgeprägt seien die Abwärtsbewegungen gewesen, sofern die Kurse unterhalb der 55-Tage und insbesondere unter der 200-Tagelinie notiert hätten.

Spannend sei, wie lange der DAX in der Lage sei, die Belastungsfaktoren auszublenden - wie die Spannungen zwischen Israel und dem Iran, der Streit um das Atomabkommen, der Handelskonflikt, der steigende Ölpreis oder die Sorge über steigende Zinsen. Zuletzt seien offensichtlich die Firmenbilanzen und der temporär unter der 1,19er Marke notierende Euro in den Vordergrund gerückt worden. Ob der DAX weiter Kurs auf das Allzeithoch nehme, oder sich die Warnhinweise von charttechnischer Seite als richtig erweisen würden, müssten die kommenden Tage zeigen.

Charttechnik

Der DAX weise eine Gewinnstrecke von sieben aufeinander folgenden Wochen auf. Entsprechend steil sei der Aufwärtsimpuls verlaufen. In der Regel werde unterstellt, dass sehr steile "Trends" schwer durchzuhalten seien. Zwar seien eine Reihe wichtiger Widerstände (z.B. bei 12.882 und 12.951) überwunden worden, jedoch habe der letzte Anstieg im Zeichen nicht idealtypischer Begleiterscheinungen gestanden. So zeige der ADX auf Wochenbasis Richtung Süden und verdeutliche die nachlassende Dynamik, was auch an verschiedenen Momentum-Indikatoren abzulesen sei. Negative Divergenzen und unterdurchschnittliche Volumenentwicklungen seien ebenfalls zu nennen.

Auch könnten das Ende einer Zeitprojektion (auf Tagesbasis am 11.05.) sowie das Erreichen einer 261,8%-Fibonacci-Zeitexpansionsmarke (auf Wochenbasis) eine Rolle spielen. Sehr häufig würden in der Nähe solcher Levels richtungsweisende Impulse eingeleitet. Beachtenswert sei die obere Begrenzung der relativ breiten Ichimoku-Wolke bei 12.863 Zählern. Ein Wiedereintritt in die Cloud wäre ein erstes Schwächezeichen und ein Rutsch unter die Supports von 12.735/12.697 Punkten (55- und 21-Wochen-Adaptive-Moving-Averages) würde ernsthafte Zweifel an der Fortsetzung des Aufwärtsimpulses nach sich ziehen. Komme es hingegen zu einem weiteren Ausbruch auf der Oberseite, fänden sich erste Widerstände bei 13.129, 13.228, 13.287 und 13.370 Zählern. (14.05.2018/ac/a/m)







 
 
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
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Werte im Artikel
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Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
Xetra 10.833,78 - -0,83%  13:03
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