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Kolumnist: Admiral Markets

DAX: 12.500 und 12.740 als entscheidende Marken




06.08.18 08:47
Admiral Markets

Der Dax ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 12.799 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete damit 273 Punkte über der ersten vorbörslichen Notierung am Montagmorgen der Vorwoche aber 23 Punkte unter dem Wochenschluss am Freitagabend der Vorwoche. Am Montag versuchten die Bullen den Index über die 12.800 Punkte zu schieben und dort zu etablieren. Trotz einiger Versuche scheiterten sie aber. Am Dienstag kam es dann zu nächsten Versuch, der aber auch nicht von Erfolg gekrönt war. Am Mittwoch setzte sich dann Schwäche durch, die den Dax bis in den Bereich der 12.700 Punkte brachte. Die Schwäche setzte sich am Donnerstag weiter fort. Der Index setzte bis knapp unter die 12.500 Punkte zurück. Erst hier wurden die Bullen wieder aktiv. Sie schoben den Index zurück in Richtung der 12.600 Punkte. Wesentlich weiter ging es auch am Freitag nicht. Der Dax schwankte in einer engen Box seitwärts, schaffte es aber einen Wochenschluss über der 12.600 Punkte-Marke zu formatieren.


Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der Dax mit dem Überschreiten der 12.832/34 Punkte weiter bis an die 12.853/55 Punkte laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde um 7 Punkte überschritten, das Setup hat damit nicht perfekt gepasst. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 12.505/03 nicht ganz an unser nächstes Anlaufziel bei 12.490/88 Punkten. Der Dax hat aber fast die gesamte Range ausgenutzt, die wir in unserem Setup erwartet hatten.


Das Wochenhoch liegt knapp unter dem Level der Vorwoche, das Wochentief knapp darüber. Der Dax hat sich damit nicht wesentlich weiterbewegt, sondern ist in seiner Box seitwärts gelaufen. Nachdem es in der Vorwoche noch zu einem Gewinn gereicht hat, steht in dieser Woche wieder einen Wochenverlust auf dem Zettel. Die Range lag unter der der Vorwoche und unter dem Jahresdurchschnitt. Der Dax notiert aber stichtagsbezogen gut 300 Punkte über dem Level des Vorjahres.


KW 31/2018 30/2018 29/2018 28/2018 27/2018
Wochenhoch 12.862 12.888 12.781 12.641 12.555
Wochentief 12.493 12.488 12.466 12.390 12.130
Wochenschluss 12.640 12.822 12.544 12.548 12.497
Wochenergebnis -182 278 -4 51 213
Wochen-Range 369 400 315 251 425




Wie könnte es weitergehen?


  • DAX-WS: 12.657....12.708/54/64/99....12.823/33/54/75/88....12.923/41/63/88....13.007/33
  • DAX-US: 12.592/43/11.....12.493/74/54/33/11....12.378/56/30/03....12.288/61/38

daxweeksetup800-06-08-2018.jpg


Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden.





DAX-Chartcheck:


Nachdem sich der Dax in der vorletzten Handelswoche über alle wesentlichen Durchschnittslinien (EMA 200/50/20) etablieren konnte, ist er in dieser Handelswoche wieder verbindlich unter die EMA20/50 gerutscht. Die Rücksetzer am Donnerstag konnten sich im Bereich der EMA200 stabilisieren. Aktuell befindet sich im Bereich der 12.550/00 Punkte eine gute Unterstützung. Sollte der Dax es schaffen, sich über dieser Durchschnittslinie etablieren können, so könnte er seine Erholung weiter fortsetzen. Anlaufmarken könnten dann die 12.680/700 bzw. die 12.730/40 Punkte sein. Erst wenn die Bullen es schaffen, den Dax über die 12.740 Punkte zu schieben und über diesem Level zwei volle grüne Kerzen auszubilden, erst dann wäre die Perspektive auf die 12.900/25 bzw. die 13.000 Punkte gegeben. Schaffen es die Bullen nicht den Dax über der 12.550/00 Punkte zu halten, so könnten Rücksetzer übergeordnet die 12.420/390, die 12.330/10 und dann die 12.260/40 Punkte erreichen. Allerdings hat der Dax im Bereich der 12.400/380 Punkte eine gute Unterstützung, an der das Potential besteht, dass sich hier Erholungen einstellen könnten.


Fazit: die Bullen haben die Chance in der letzten Handelswoche ungenutzt gelassen. In den kommenden fünf Handelstagen müssten sie den Index über die 12.740 Punkte schieben, um wieder die übergeordnete Perspektive auf die 13.000 Punkte zu haben. Rutscht der Index unter die 12.500 Punkte könnten sich übergeordnet Rücksetzer bis 12.260/40 Punkte einstellen.





DAX - Das große Bild:


Die US Arbeitsmarktdaten die am Freitag veröffentlicht wurden, waren gemischt. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 3,9%, es wurden aber deutlich weniger neue Jobs geschaffen als erwartet. Die Daten hatten weder auf den EUR noch auf die Indizes einen großen Einfluss. In der nächsten Woche werden die Verbraucherpreise für den letzten Monat veröffentlicht. Diese könnten einen größeren Einfluss auf die Währungspaare und die Indizes haben.


Nach wie vor dominiert der Zollstreit zwischen den US und anderen Ländern die Performance der Börsen. So wie es aussieht werden die USA chinesische Importe mit deutlich höheren Zöllen versehen. Dies soll Ende August entschieden, bzw. in Kraft treten. Die Chinesen werden umgehend Gegenmaßnahmen ergreifen. Die Liste der US Produkte, die stärker mit Zöllen versehen werden soll ist schon veröffentlicht. Sollte sich dies alles einstellen, so kann davon ausgegangen werden, dass die globale Konjunktur sich spürbar eintrüben wird.


Am Freitag wird auch der US Staatshaushalt veröffentlicht. Kenner der Materie erwarten, dass das Haushaltsdefizit im laufenden Jahr auf 1 Billion Dollar steigen wird. Damit zerplatzt auch die Blase, dass sich die Steuerreform selbst tragen wird, wie vom US Präsidenten versprochen. Das einzige was spürbar gestiegen ist sind die Unternehmensgewinne. Der zunehmende Anstieg der Verschuldung wird die Handlungsfähigkeit der USA mittelfristig einschränken.





Die Einschätzung für die neue DAX-Handelswoche:


Long Setups: Die Bullen könnten zunächst versuchen, den Dax über der 12.620 Punkte-Marke zu halten. Wenn sie das schaffen, könnten sie versuchen, die 12.652/54 und dann die 12.674/76 bzw. die 12.682/84 Punkte zu erreichen. Bereits hier könnte es für die Bullen schwer werden weiter zu kommen. Geht es über die 12.682/84 Punkte, wären die nächsten Anlaufziele bei 12.695/97, bei 12.707/09 und dann bei 12.722/24 Punkten zu suchen. Gelingt es dem Dax, sich über dieses Level zu schieben, so wären die 12.742/44, die 12.767/69, die 12.787/89 und dann die 12.804/06 Punkte die nächsten denkbaren Anlaufziele. Über der 12.804/06 Punkte Marke kämen dann die 12.831/33, die 12.848/50 und dann die 12.869/71 bzw. die 12.886/88 Punkte als weitere Anlaufziele in Betracht.


Short Setups: Kann sich der Dax nicht, über der 12.620 Punkte-Marke festzusetzen, so könnten sich Rücksetzer einstellen, die zunächst bis an die 12.592/90, an die 12.575/73, an die 12.555/53 und dann an die 12.542/40 Punkte gehen könnten. Rutscht der Dax unter die 12.542/40 Punkte kämen die 12.522/20, die 12.505/03 und dann die 12.490/88 Punkte als weitere Anlaufziele in Betracht. Unter der 12.490/88 Punkte Marke könnte der Index dann die 12.467/65, die 12.446/445, die 12.423/21 und dann die 12.410/08 bzw. die 12.393/91 Punkte erreichen. Bei ausgeprägter Schwäche könnte der Dax auch die 12.367/65, die 12.347/45, die 12.330/28 und die 12.305/03 Punkte anlaufen.





Die wichtigen Marken auf Basis unseres DAX Setup:


  • Box-Bereich: 13.790 bis 6.669
  • Tagesschlusskurs-Marken sind: 12.975 und 12.316
  • Intraday-Marken: 12.747 und 12.479
  • Die Range wäre: 16.722 bis 1.778

Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 32/2018: seitwärts/abwärts


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► RISIKOWARNUNG ◄ Diese Publikation liefert Markteinschätzungen, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 85 Prozent der Retail Kunden verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.


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Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.


Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4


Über den Autor:


Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!


Jens Chranowski


Ihr Jens Chrzanowski Admiral Markets Group AS Member of the Management Board, Co-CEO


Über das Unternehmen:



Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers „Trading for everyone“ setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.


Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.


Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.


THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.


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