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Commerzbank: Personal-Rochade scheint Anlegern nicht zu gefallen - Aktienanalyse




15.09.21 13:47
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Commerzbank-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Commerzbank-Aktie (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, NASDAQ OTC-Symbol: CRZBF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Die Commerzbank verstärke sich offenbar mit externen Spitzen-Manager: Der Aufsichtsrat des Geldhauses berate laut "Handelsblatt" aktuell über die Bestellung von zwei neuen Vorständen. Dafür werde der IT-Chef ausgetauscht, und im Retail-Bereich solle sich der aktuell zuständige Vorstand wieder in seinen angestammten Bereich zurückziehen.

Konkret solle Thomas Schaufler, der derzeit noch bei der österreichischen Erste Group unter Vertrag stehe, das Privatkunden-Geschäft leiten, habe das "Handelsblatt" gemeldet und berufe sich dabei mehrere mit dem Thema vertraute Personen. Schaufler übernehme damit das Zepter von Personal-Vorständin Sabine Schmittroth, die sich temporär auch um den Retail-Bereich gekümmert habe.

Und auch in der krisengeschüttelten IT-Sparte zeichne sich ein Neu-Anfang ab. Hier solle Jörg Oliveri del Castillo-Schulz, der zuvor bei der Beratungsgesellschaft Roland Berger aktiv gewesen sei, neuer IT-Boss werden - als Nachfolger von Jörg Hessenmüller. Die formelle Bestätigung für beide Personalien seitens der Commerzbank stehe allerdings noch aus.

Hessenmüller habe im Grunde ein wichtiges IT-Projekt in den Sand gesetzt - konkret sei die Auslagerung der Wertpapier-Abwicklung an die HSBC gescheitert. Die Commerzbank habe deshalb eine Sonderabschreibung in Höhe von 200 Millionen Euro vornehmen müssen. Und als wäre das nicht genug, habe der IT-Chef dann noch die Chuzpe gehabt, das Ausmaß seines Scheiterns erst kurz nach der Vertragsverlängerung Mitte Juni zu offenbaren.

Für die Commerzbank, die eigentlich alle Kraft und Konzentration auf den Umbau verwenden sollte, kämen solche Unebenheiten zur absoluten Unzeit. Hessenmüller sei nämlich schon der vierte prominente Abgang binnen Jahresfrist. Zuvor hätten bereits Privatkundenchef Michael Mandel, CEO Martin Zielke und Firmenkunden-Chef Roland Boekhout das Weite gesucht.

Die Personal-Rochade scheine den Anlegern mit Blick auf das heutige Minus nicht zu gefallen. Die Aktie falle zudem unter die 50-Tage-Linie bei 5,41 Euro.

Etwaige Neu-Einsteiger sollten daher besser abwarten. Wer bereits investiert ist, bleibt weiter dabei und beachtet unbedingt den Stopp bei 4,80 Euro, so Carsten Kaletta von "Der Aktionär". (Analyse vom 15.09.2021)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Commerzbank.

Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß § 85 WpHG: Aktien von Commerzbank befinden sich im Aktionär-Depot von DER AKTIONÄR.

Börsenplätze Commerzbank-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
5,355 EUR -1,58% (15.09.2021, 13:38)

XETRA-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
5,355 EUR -1,74% (15.09.2021, 13:23)

ISIN Commerzbank-Aktie:
DE000CBK1001

WKN Commerzbank-Aktie:
CBK100

Ticker-Symbol Commerzbank-Aktie:
CBK

NASDAQ OTC-Symbol Commerzbank-Aktie:
CRZBF

Kurzprofil Commerzbank AG:

Die Commerzbank (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, NASDAQ OTC-Symbol: CRZBF) ist die führende Bank für den Mittelstand und starker Partner von rund 30.000 Firmenkundenverbünden sowie rund 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland. In zwei Geschäftsbereichen - Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden - bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen. Die Commerzbank wickelt rund 30 Prozent des deutschen Außenhandels ab und ist im Firmenkundengeschäft international in knapp 40 Ländern vertreten. Die Bank konzentriert sich auf den deutschen Mittelstand, Großunternehmen sowie institutionelle Kunden.

Im internationalen Geschäft begleitet die Commerzbank Kunden mit einem Geschäftsbezug zu Deutschland und Unternehmen aus ausgewählten Zukunftsbranchen. Privat- und Unternehmerkunden profitieren im Zuge der Integration der comdirect von den Leistungen einer der modernsten Onlinebanken Deutschlands in Verbindung mit persönlicher Beratung vor Ort. Die polnische Tochtergesellschaft mBank S.A. ist eine innovative Digitalbank und betreut rund 5,7 Millionen Privat- und Firmenkunden überwiegend in Polen sowie in der Tschechischen Republik und der Slowakei. Im Jahr 2020 erwirtschaftete die Commerzbank mit knapp 48.000 Mitarbeitern Bruttoerträge von rund 8,2 Milliarden Euro. (15.09.2021/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
5,41 € 5,287 € 0,123 € +2,33% 23.09./17:45
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000CBK1001 CBK100 6,87 € 3,92 €
Metadaten
Ratingstufe:halten
Analysten: Carsten Kaletta
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
5,398 € +2,22%  23.09.21
Hamburg 5,403 € +4,87%  23.09.21
Berlin 5,396 € +4,76%  23.09.21
Stuttgart 5,406 € +4,38%  23.09.21
Hannover 5,309 € +3,27%  23.09.21
Frankfurt 5,407 € +2,72%  23.09.21
Nasdaq OTC Other 6,35 $ +2,42%  16.09.21
Xetra 5,41 € +2,33%  23.09.21
Düsseldorf 5,40 € +2,16%  23.09.21
München 5,289 € +0,76%  23.09.21
  = Realtime
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