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Chipkrise setzt VW weiter zu - Celanese übernimmt DuPonts Spezialkunststoffe - Zulieferprobleme bei Deere & Co




21.02.22 11:10
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Die Chipkrise in Europas Autoindustrie dürfte wohl noch weiter anhalten, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Volkswagen (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) habe gemeldet, dass weiterhin Schichten ausfallen und kaum Leiharbeiter benötigt würden. Der Konzern habe volle Auftragsbücher, aber die Halbleiter fehlen.

Die Schweizer Bank Credit Suisse (ISIN: CH0012138530, WKN: 876800, Ticker-Symbol: CSX, SIX Swiss Ex: CSGN, Nasdaq OTC-Symbol: CSGKF) solle nach einem Medienbericht über Jahre Autokraten, Drogendealer sowie mutmaßliche Kriegsverbrecher und Menschenhändler als Kunden akzeptiert haben. Das würden nach Recherchen der "Süddeutschen Zeitung" Daten aus dem Geldinstitut belegen.

Der Chemiekonzern Dupont (ISIN: US26614N1028, WKN: A2PLC7, Ticker-Symbol: 6D81, NYSE-Symbol: DD) verkaufe das Geschäft mit Spezialkunststoffen an Celanese (ISIN: US1508701034, WKN: A0DP2A, Ticker-Symbol: DG3, NYSE-Ticker-Symbol: CE) und erhalte dafür USD 11 Mrd. in bar. Duponts Aktien hätten nach anfänglichen Gewinnen jedoch mit gut einem Prozent ins Minus gedreht.

Die Aktien von Intel (ISIN: US4581401001, WKN: 855681, Ticker-Symbol: INL, NASDAQ-Symbol: INTC) seien am Freitag um 5,3% auf den niedrigsten Stand seit Ende 2020 gefallen. Viele Anleger würden befürchten, dass das in Aussicht gestellte starke Wachstum in den kommenden Jahren (zu) viel Geld kosten werde.

Die Aktien des Landmaschinenherstellers (ISIN: US2441991054, WKN: 850866, Ticker-Symbol: DCO, NYSE-Symbol: DE) hätten 3% verloren. Der Konzern könne zwar solide Geschäftsztahlen vorweisen, aber auch hier drücken Zulieferprobleme auf die Investorenstimmung.

Die Aktien von Ford (ISIN: US3453708600, WKN: 502391, Ticker-Symbol: FMC1, NYSE-Symbol: F) hätten knapp 3% gewonnen. Der Autobauer erwäge einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge eine Abspaltung des Geschäfts mit E-Autos, um so von den Investoren insgesamt eine höhere Bewertung zu erfahren. (21.02.2022/ac/a/m)







 
Finanztrends Video zu Volkswagen Vz


 
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