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China bleibt im Kreuzfeuer




07.12.18 15:10
BlueBay Asset Management

London (www.aktiencheck.de) - Die Sorgen um ein nachlassendes Weltwirtschaftswachstum haben im Verlauf der Woche neue Nahrung erhalten, so Mark Dowding, Co-Leiter für entwickelte Märkte bei BlueBay Asset Management.

Die Hoffnung, eine Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China könnte abgewendet werden, sei nur von kurzer Dauer gewesen. Vielmehr deute die von den USA vorangetriebene Verhaftung der Finanzchefin von Huawei, die auch die Tochter des Gründers des chinesischen Telekom-Giganten sei, darauf hin, dass nur ein vorübergehender Waffenstillstand erreicht worden sei.

Tatsächlich sei die Frage nach der wirtschaftlichen Entwicklung in China von herausragender Bedeutung für die Gesamtentwicklung der Weltwirtschaft. Schließlich leiste das Land als weltweit zweitgrößte Wirtschaftsmacht den größten Beitrag zum globalen BIP-Wachstum. Nach Meinung der Experten werde die US-Regierung den weiteren Aufstieg Chinas verhindern wollen und damit scheine die weitere Anhebung der Zölle unvermeidlich. Um trotzdem ein robustes Wachstum zu ermöglichen, könnte die chinesische Regierung dazu gezwungen sein, ihre Wirtschaftspolitik weiter zu lockern.

Für die stark auf Konsumausgaben basierte US-Wirtschaft würden die Experten aufgrund der steigenden verfügbaren Haushaltseinkommen zu Beginn des neuen Jahres überdurchschnittliche Wachstumsraten erwarten. Insgesamt würden sie also Befürchtungen, es könnte sich eine Konjunkturabkühlung in den USA abzeichnen, für übertrieben halten. Auf der politischen Bühne und an den Finanzmärkten bleibe es also turbulent. (07.12.2018/ac/a/m)





 
 
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