Kolumnist: Miningscout.de

Cabral Gold Inc. „verdoppelt“ Ziel „Pau de Merenda” und gibt Bohr-Updates




27.08.21 13:08
Miningscout.de

Vor gut zwei Wochen meldete der kanadische Goldexplorer Cabral Gold (TSX-V: CBR, WKN: A2JC8S; ISIN: CA1271061022) von Aufklärungsbohrungen am Ziel „Pau de Merenda“ auf dem Goldprojekt „Cuiú Cuiú“ in Nordbrasilien ebenso aufschlussreiche wie vielversprechende Resultate: Hinweise auf eine weitere Gold-in-Oxid-Schicht, vergleichbar mit jener am Ziel „Moreira Gomes“. Zwischenzeitlich liegen die Auswertungen von weiteren Bohrungen in diesem Gebiet vor. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Zwischenständen von drei anderen „Bohrstellen“.


Alan Carter, der Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzende von Cabral Gold Inc. bestätigte, dass die aktuell gemeldeten Werte von „Pau de Merenda“ Hinweise auf eine erheblich größere Gold-in-Oxid-Decke gäben als zuvor angenommen. Die bisher ermittelte Größenausdehnung der immer noch in drei Richtungen offenen Decke übersteigt bereits die der bereits vor einigen Monaten über der Primärlagerstätte „Moreira Gomes“ identifizierten, sehr ähnlichen Schicht. Von Interesse ist nun, wo der Ursprung des in den Schichten erodierten Goldes sein könnte.



Erkundungsbohrungen bei „Pau de Merenda“

„Pau de Merenda” liegt ungefähr 2,5 Kilometer nordwestlich der Lagerstätte „Central”. Dort war kürzlich eine weitere Gold-in-Oxid-Decke identifiziert worden. Zu ihrer Erprobung wurden insgesamt einundzwanzig erste Erkundungsbohrungen durchgeführt.


„Pau de Merenda” beherbergt eine bedeutende Gold-in-Boden-Anomalie. Durch historische Diamantbohrungen (neun Löcher mit zusammen knapp unter 2.600 Bohrmetern) waren bereits vielversprechende Ergebnisse aus dem Grundgestein gewonnen worden, darunter 30 Meter zu 1,1 Gramm Gold pro Tonne (CC-19), 47,1 Meter zu 1,8 Gramm Gold (CC-20) und 8,5 Meter zu 5,1 Gramm Gold pro Tonne (CC-22).


Die vorangegangenen Auswertungen der ersten elf Löcher, die vertikal im Abstand von hundert Metern gebohrt worden waren, erwiesen sich bereits als sehr ermutigend. Darunter befanden sich zum Beispiel 40 Meter zu 2,2 Gramm Gold pro Tonne ab der Oberfläche, wobei das betreffende Loch in verwittertem Material zu durchschnittlich 9,4 Gramm Gold pro Tonne über sieben Meter endete. Die Ergebnisse deuten auf die Existenz einer Decke mit einer Mächtigkeit von bis zu 40 Metern hin. Nach damaligem Stand (10. August 2021) ging man bei Cabral von einer Flächenausdehnung der Decke über 400 mal 200 Meter aus.


Die zehn neuen Ergebnisse konnten die Abmessungen nun sowohl in Richtung Osten als auch Südosten erweitern, sodass nun ein Bereich von 800 Metern (von Nordwest nach Südost) mal 300 Metern umrissen wird. Zusätzlicher Bonus: Nach Westen, Osten und Norden bleibt aber auch dieses Gebiet offen. Es sind bereits zusätzliche Nachfolgebohrungen im Gange, um die Oberflächenausdehnung weiter zu umreißen. Insgesamt geplant sind zehn RC-Löcher. Außerdem sollen mit Diamantbohrungen die Chancen erforscht werden, dass sich unter der Deckschicht im Hartgestein eine Primärquelle befinden könnte.


Als bedeutende Ergebnisse bei den aktuellen Bohrungen zählen 10 Meter zu 0,5 Gramm aus einem Meter Tiefe sowie elf Meter zu 0,6 Gramm Gold pro Tonne aus 21 Meter, beides Ergebnisse aus Loch RC-115.



Unterdessen bei „Moreira Gomes”

Auch die Bohrungen zur Definition der hochgradigen Zonen der Goldlagerstätte „Moreira Gomes“ werden fortgesetzt, wobei die Auswertungen aus acht Diamantbohrlöchern noch ausstehen. Außerdem bringt Cabral Gold auch hier RC-Bohrungen nieder, um die Gold-in-Oxid-Decke über der primären Lagerstätte zu definieren. Es stehen die Ergebnisse von 38 Bohrlöchern noch aus. Die Gesamtzahl der Bohrungen war von 52 auf 74 geplante Bohrungen erhöht worden, wobei 22 dieser Bohrungen noch durchgeführt werden müssen.


Resultate in der Warteschleife: „Machichie Southwest“ Folgebohrungen und „Mira Boa“ Erkundungsbohrungen

300 Meter nördlich von „Moreira Gomes“, bei der Adergruppe „Machichie Southwest”, waren zudem sechs RC-Folgebohrungen Bohrlöcher angelegt worden. Diese sollten den hochgradigen, nordwärts verlaufenden Adern folgen. Hochgradige Ergebnisse aus früheren, begrenzten Bohrungen umfassten 3,4 Meter zu 36,9 Gramm und drei Meter mit 13,2 Gramm Gold pro Tonne. Die Auswertungen aus den neuen Löchern liegen aktuell noch nicht vor.


Ebenfalls noch ausstehend sind die Ergebnisse aus insgesamt 33 kurzen RC-Erkundungsbohrungen am Ziel „Mira Boa”, drei Kilometer südwestlich von „Central“. In dieser Gegend hatten in der Vergangenheit umfangreiche Schürfarbeiten nach Seifengold stattgefunden, wobei der Ursprungspunkt des Goldes nach wie vor ungeklärt ist. Eine ausgedehnte Gold-in-Boden-Anomalie über mindestens zwei Kilometer mit Nord-Süd-Verlauf könnte auf eine verborgene Gold-in-Oxid-Decke hinweisen. Bei den „Mira Boa“-RC-Bohrungen handelt es sich die ersten, die hierüber Aufklärung bringen sollen.



Über Cabral Gold Inc.

Cabral Gold Inc. exploriert im nordbrasilianischen Bundesstaat Pará das Goldprojekt „Cuiú Cuiú“, das sich im hundertprozentigen Besitz des Unternehmens befindet. „Cuiú Cuiú“ verfügt über zwei definierte Goldvorkommen, für die gegenwärtig eine National Instrument 43-101 konforme angezeigte (indicated) Ressource von 5,9 Millionen Tonnen zu 0,90 Gramm Gold pro Tonne (200.000 Unzen) beziehungsweise abgeleitete (referred) Ressource von 19,5 Millionen Tonnen mit einem pro-Tonne-Goldgehalt von 1,24 Gramm (umgerechnet 800.000 Unzen) vorliegt.


„Cuiú Cuiú“ war einst der größte Garimpo (eine semi-offizielle Abbaustelle) der Region Tapajós, die Schauplatz des großen brasilianischen Goldrausches zwischen 1978 und 1995 war. Von den damals geförderten 30 bis 50 Millionen Unzen Seifengold kamen etwa zwei Millionen allein aus “Cuiú Cuiú“.


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