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Kolumnist: Frank Schäffler

Bundeswehr hilft bei der Bekämpfung des Coronavirus




21.03.20 09:27
Frank Schäffler

Die Bundeswehrkrankenhäuser helfen intensiv bei der Versorgung von Patienten, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Das Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr hat Reservisten zuvor am vergangenen Wochenende aufgerufen, sich freiwillig zum Dienst in den Bundeswehrkrankenhäusern zu melden. Diesem Aufruf sind bislang zahlreiche Reservisten gefolgt. Zeitnah können davon etwa 950 aufgrund ihrer fachlichen Qualifikation im Sanitätsdienst eingesetzt werden. Selbstverständlich wird dabei gewährleistet, dass niemand aus dem zivilen Gesundheitssystem abgezogen wird. Das Bundesministerium der Verteidigung plane, später auch Reservisten aus anderen Truppenteilen zu reaktivieren. Diese könnten zum Beispiel Anlagen der kritischen Infrastruktur wie Wasser- oder Stromkraftwerke schützen, sollten private Dienstleister ausfallen.
  "Den vielen freiwilligen Reservisten muss großer Dank zukommen, sich in schwieriger Lage so selbstverständlich einzubringen."
Über das Personal hinaus hilft die Bundeswehr auch bei der Beschaffung von medizinischem Material, bisher wurden z. B. 300.000 Schutzmasken und -brillen beschafft. Im Rahmen der Möglichkeiten der Bundeswehr werden weitere Amtshilfeersuchen geprüft. Jahrzehntelange Einsparungen führen jedoch dazu, dass die Kapazitäten begrenzt sind. Zudem ist der Schutz aller Soldaten zu beachten.
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