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Kolumnist: Frank Schäffler

Bürokratiekosten der Mehrwertsteuersenkung höher als angenommen




05.07.20 10:13
Frank Schäffler

Die Bürokratiekosten der befristeten Mehrwertsteuersenkung liegen laut einem Gutachten, das von der FDP-Bundestagsfraktion in Auftrag gegeben wurde, um ein Vielfaches höher, als bisher angenommen. Während das Statistische Bundesamt einen einmaligen Aufwand für die Wirtschaft in Höhe von 239 Millionen Euro errechnet hat, schätzt das Gutachten die Belastung auf 2,25 Milliarden Euro.

„Dabei handelt es sich um eine Schätzung der reinen Bürokratiekosten ohne Berücksichtigung von zusätzlichen Compliance-Risiken bei Betriebsprüfungen für die Unternehmen (Steuernachzahlungen inklusive Zinsen, Versagung des Vorsteuerabzugs aufgrund fehlerhafter Rechnungen, etc.) oder zusätzlicher Aktivitäten in der Steuerplanung“, heißt es in dem Gutachten. Damit lägen die Gesamtkosten etwa bei dem 9,4-fachen des ermittelten Erfüllungsaufwandes und entsprächen 11,2 Prozent des angestrebten Fördervolumens von 20 Milliarden Euro.
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