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"Brexit"-Sorgen lasten auf britischer Wirtschaft




06.11.18 10:55
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Nachdem am vergangenen Donnerstag bereits der Einkaufsmanagerindex (PMI) im Verarbeitenden Gewerbe im Oktober deutlich rückläufig war, zeigte gestern auch der PMI für den Dienstleistungssektor in Großbritannien eine Stimmungsverschlechterung an, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

So sei der Index von 53,9 Punkten im September auf 52,2 Punkte zurückgefallen. Damit lägen die beiden PMIs nur noch knapp über dem Niveau unmittelbar nach der "Brexit"-Abstimmung im Juli 2016. Hierin spiegele sich die deutlich gestiegene Unsicherheit über ein mögliches Scheitern der Gespräche mit der EU wider. Zwar hätten sich zuletzt mehrere hochrangige britische Regierungsmitglieder optimistisch im Hinblick auf einen bevorstehenden Durchbruch bei den Verhandlungen mit der EU geäußert. In Anbetracht des immer engeren Zeitfensters müsste eine Einigung aber wohl bis spätestens Ende November vorliegen, um den Ratifizierungsprozess auf dem EU-Gipfel im Dezember noch rechtzeitig in Gang zu setzen.

Noch würden die Devisenmarktteilnehmer mehrheitlich an eine Verhandlungslösung glauben, die zumindest den Eintritt in eine Übergangsphase nach dem 29. März 2019 ermöglichen würde. Daher habe der Euro zum Pfund nur geringfügig Boden gut machen können und mit 0,875 GBP weiterhin um sein Dreimonatstief notiert. (06.11.2018/ac/a/m)





 
 
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