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Kolumnist: Feingold-Research

Brent und WTI – Der Handelsstreit führt zu Spannungen am Rohölmarkt




19.11.19 14:19
Feingold-Research

Noch in der vergangenen Woche schien ein Teil der Unklarheiten im Handelsstreit zwischen China und den USA ausgeräumt. Offenbar hatten sich beide Seiten darauf verständigt, die eingeführten Zölle zurückzufahren. Jedoch erwies sich das vorerst als Irrglaube: Am vergangenen Freitag hatte US-Präsident Trump verlauten lassen, dass er einem solchen Schritt nicht zugestimmt hätte. Vontobel bietet eine Protect-Aktienanleihe auf ENI, Royal Dutch Shell, Totalmit der WKN VE38FJUnser Favorit für defensive Anleger. Wer es offensiver mag, greift zu unserem Inliner-Favoriten SR3RE1 auf Brent.




Positive chinesische Konjunkturdaten sorgten vorerst für Hoffnung am Ölmarkt



Bevor der Ölpreis nach den Aussagen von Trump erneut unter Druck geraten ist, hatten Chinas Konjunkturdaten für Hoffnung gesorgt: Die Industrie wuchs im Oktober so stark wie zuletzt vor zwei Jahren. Neben Industriewachstum konnten sich auch die Zahlen bezüglich der Export-Nachfrage sehen lassen. Auch diese konnte erhöht werden, was für einen Aufschwung am Ölmarkt sorgte.




Die Spannung vor dem nächsten OPEC-Gipfel steigt



Noch in der vergangenen Woche schien ein Teil der Unklarheiten im Handelsstreit zwischen China und den USA ausgeräumt. Offenbar hatten sich beide Seiten darauf verständigt, die eingeführten Zölle zurückzufahren. Jedoch erwies sich das vorerst als Irrglaube: Am vergangenen Freitag hatte US-Präsident Trump verlauten lassen, dass er einem solchen Schritt nicht zugestimmt hätte. Trump hätte lediglich gesagt, dass die Verhandlungen gut vorankämen, er jedoch nur einem Deal zustimmen wird, wenn dieser gut für die USA sei. Diese neuerlichen Sorgen um die Handelsbeziehung der beiden Parteien hatte erneut negativen Einfluss auf die Ölpreisentwicklung.




Trotz gesenkter Prognosen übertrifft der Gewinn von Shell die Analystenerwartungen



Laut Patrick Pouyanne, dem CEO von Total, hat der Handelsstreit zwischen den USA und China für einen gebremsten Ausblick für das restliche Jahr 2019 gesorgt.


Trotzdem konnte der Konkurrent Shell im dritten Quartal des Jahres die Analystenerwartungen übertreffen. Obwohl der Aktienkurs des Unternehmens nach Bekanntgabe der Quartalszahlen einen deutlichen Abwärtstrend verzeichnete, konnte ein Gewinn von USD 4,77 Mrd. ausgewiesen werden. Der Kurssturz kann somit nicht auf die Quartalszahlen, sondern auf die Zukunftspläne von Konzernchef Ben van Beurden zurückgeführt werden. Dieser hatte angekündigt, dass er im Falle einer weiteren Eintrübung der Weltkonjunktur sowohl das Aktienrückkaufprogramm als auch die ehrgeizigen Pläne zum Schuldenabbau gefährdet sieht.




Öl doch bald in der Gewinnzone?



Nach den Aussagen von Trump und dem Ausblick von Total CEO Patrick Pouyanne, konnte der Generalsekretär der OPEC, Mohammad Barkindo, vorerst für eine bessere Stimmung am Ölmarkt sorgen. Am Rande einer Konferenz in Abu Dhabi sprach er von einem möglichen deutlichen Einschnitt bei den Prognosen für die Ölförderung in Ländern außerhalb des Ölkartells im kommenden Jahr. Diese Einschätzung begründete er damit, dass sich unter anderem das Wachstum der US-Ölförderung mit der Fracking-Methode abschwächen könnte.


Quelle: Vontobel



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