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Kolumnist: CMC Markets

Börsengang von Auto1 – Attraktives Geschäftsmodell sucht Käufer




04.02.21 09:16
CMC Markets

Auch schon vor der Corona-Pandemie war der Gebrauchtwagenkauf meist eine äußerst anstrengende und teilweise unangenehme Sache. Viele Händler erwecken auf den ersten Blick einen wenig vertrauensvollen Eindruck und offerieren ihre Fahrzeuge zu überteuerten Preisen. Spätestens mit der Beschleunigung der Digitalisierung auch in diesem Bereich und ein sich durch geschlossene Autohäuser verlagerndes Geschäft ins Internet kann man zurecht behaupten: Auto1, der Betreiber der Plattform „wirkaufendeinauto.de“, hat seine Nische gefunden und das attraktive Geschäftsmodell könnte mit dem IPO nun auch Anleger begeistern.

Starke Nachfrage nach Auto1-Aktien
Mit dem Auto1-Börsendebüt steht heute gleichzeitig das erste große IPO an der Frankfurter Börse in diesem noch jungen Jahr an. Mit dem Gang an die Börse will Auto1 rund eine Milliarde Euro einsammeln und damit auch den Weg für seinen früheren Geldgeber Softbank ebnen, seine Investition zurückzuerhalten. Groß war die Nachfrage nach den Aktien des Berliner Startups schon in der Zeichnungsphase. Mit einem Ausgabepreis von 38 Euro pro Aktie ist das obere Ende der Preisspanne erreicht und das Unternehmen mit über 7,5 Milliarden Euro bewertet. Insgesamt sollen 26,3 Millionen Aktien ausgegeben werden, von denen bis zu 21,9 Millionen von den Firmengründern kommen. Der japanische Technologieinvestor Softbank verkauft hingegen keine Aktien, akzeptiert jedoch die Verwässerung seines Anteilsbesitzes von 20 Prozent auf dann 16,9 Prozent.

Gebrauchtwagenhandel trotzt der Krise
Der Börsengang ist der nächste logische Schritt, um das Startup Auto1 als die erste Adresse für den Online-Kauf und -Verkauf von Gebrauchtwagen in Europa zu etablieren. Und er erfolgt zu einer Zeit, in der physische Autohäuser durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von Covid-19 mit ihrem Geschäftsmodell ein großes Problem haben. Widerstandsfähig dagegen dürfte sich das Geschäft des 2012 gegründeten Unternehmens Auto1 erweisen, das seine Erlöse auch schon vor der Krise zwischen 2014 und 2019 im Schnitt jährlich verdoppeln konnte. Und im Krisenjahr 2020 entwickelte sich der Gebrauchtwagenmarkt deutlich robuster als der Neuwagenmarkt. Während zwischen Januar und September mit 2,9 Millionen ganze 19 Prozent weniger Neuwagen zugelassen wurden, kam der Gebrauchtwagenmarkt auf knapp 5,3 Millionen gewechselte Einheiten und damit nur auf ein Minus von 4,2 Prozent zum Vorjahreszeitraum. 

Die Krise zwingt uns, Gewohnheiten zu ändern
Es ist die Dynamik, mit der wir in der Pandemie unsere Gewohnheiten über Bord werfen, die den Wandel so schnell vorantreibt. Es gab wahrscheinlich noch nie eine Zeitspanne in unserem Leben, in der sich mehr Gewohnheiten so drastisch verändert haben. Vorbei sind die Zeiten, in denen man ein Auto erst einmal vor Ort persönlich in Augenschein nehmen musste. Mit Online-Videos und ordentlichen Rezensionen von professionellen Autokritikern im Internet bekommt man einen wirklich guten Blick auf ein Modell auch von Zuhause. Präzisionsmechanik und Fortschritte in der Fertigungstechnologie haben Fahrzeuge bemerkenswert zuverlässig gemacht. Und die meisten Käufe, selbst bei Gebrauchtwagen, sind durch gnädige Garantieprogramme abgesichert. 

Autohero soll den Markt aufmischen
Und genau hierfür soll das Geld aus dem Börsengang ausgegeben werden. Denn während Auto1 bereits über die Plattform „wirkaufendeinauto.de“ Fahrzeuge von Privatkunden kauft und an stationäre Händler verkauft, soll Autohero die Fahrzeuge in Zukunft an Privatkunden verkaufen – online, einfach und sicher für alle Beteiligten. Noch kommt Auto1 hier nur auf einen Marktanteil von nicht einmal einem Prozent des gesamten europäischen Gebrauchtwagenmarktes im Volumen von 600 Milliarden Euro. Das Potenzial für dynamisches Wachstum ist also vorhanden, was auch der Aktie durchaus eine gewisse Attraktivität zuspricht. Und wer als Anleger nicht gleich beim Börsengang dabei ist, sollte das erste IPO 2021 in den kommenden Jahren durchaus im Auge behalten.

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Die Inhalte dieser Pressemitteilung/dieses Artikels (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets, Niederlassung Frankfurt am Main der CMC Markets UK Plc (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahin gehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben.


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