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Börsen zollen moderateren Konjunktur- und Gewinnperspektiven Tribut




07.12.18 14:45
Merck Finck Privatbankiers

München (www.aktiencheck.de) - Inmitten von wichtigen politischen Events und einer Flut an insgesamt weiter schwächeren Makrodaten kommen die Aktienmärkte unter Druck, so Merck Finck Privatbankiers im aktuellen "Wochenausblick".

"Die moderateren konjunkturellen Frühindikatoren sind ein Vorbote auch schwächerer Gewinntrends der Unternehmen", sage Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck weiter: "Dies gilt insbesondere für Europa, aber auch in den meisten anderen Regionen - zudem wirken die Bremsmanöver der Notenbanken auf alle Assetklassen." Die EZB werde bei ihrer Sitzung am kommenden Donnerstag voraussichtlich "das Ende ihres Anleihekaufprogramms zum Jahreswechsel beschließen - und ihre Flexibilität unterstreichen".

In der nächsten Woche stünden am Freitag die Einkaufsmanagerindices im Fokus, die zuletzt für die Eurozone wie für Deutschland dreimal in Folge rückläufig gewesen seien. Auch für die USA und Japan würden diese Daten vom Londoner Markit-Institut veröffentlicht. Stimmungsseitig würden am Dienstag zudem die ZEW-Konjunkturerwartungen Aufschluss über das Sentiment der Ökonomen hinsichtlich Deutschlands und der Eurozone geben. Am Mittwoch folge Eurolands Industrieproduktion im Oktober. Und in Großbritannien stünden neben der für Dienstag geplanten, jetzt wieder fraglichen Brexit-Abstimmung im Londoner Parlament, kommende Woche die Handelsbilanz, die Industrieproduktion und der Arbeitsmarktbericht - alle für Oktober - im Zentrum.

In den USA kämen neben der Einkaufsmanagerstimmung am Montag ein Barometer zum Optimismus von kleineren Firmen sowie die Produzentenpreise, am Mittwoch der November-Inflationsbericht und am Freitag die Einzelhandelsumsätze sowie die Industrieproduktion ebenfalls für November. China vermelde seine Inflationsdaten bereits diesen Sonntag und schiebe am Freitag seine Einzelhandels- und Industriezahlen für November nach. Schließlich veröffentliche Japan am Montag sein finales Wirtschaftswachstum im dritten Quartal und am Freitag seine Industrieproduktion im Oktober.

ZITATE:

"Die moderateren konjunkturellen Frühindikatoren sind ein Vorbote auch schwächerer Gewinntrends der Unternehmen. Dies gilt insbesondere für Europa, aber auch in den meisten anderen Regionen."

"Die Bremsmanöver der Notenbanken wirken auf alle Assetklassen. Die EZB dürfte bei ihrer Sitzung am Donnerstag das Ende ihres Anleihekaufprogramms zum Jahreswechsel beschließen - und ihre Flexibilität unterstreichen." (07.12.2018/ac/a/m)






 
 
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